Deutsche sparen vergleichsweise viel, bilden aber wegen risikoarmer Anlagen und niedriger Realrenditen wenig Vermögen; die gesetzliche Rente ist oft gering.
Die Episode vergleicht Einkommen, Sparverhalten, Vermögen und Renten in Deutschland mit internationalen Nachbarn. Es werden Median- und Durchschnittswerte zu Einkommen, Konsumausgaben, Wohneigentum, Sparquote und Nettovermögen vorgestellt. Erklärt wird, warum trotz hoher Sparquoten wenig Vermögen entsteht: die Asset Allocation der Haushalte ist sehr risikoarm, wodurch reale Renditen meist niedrig oder negativ ausfallen. Abschließend wird die Verbreitung von Aktienbesitz und die Verteilung der Renten thematisiert.
Zahlen & Fakten
64.441 €
Durchschnittliches Einkommen von Vollzeitbeschäftigten (2025)
54.066 €
Medianeinkommen von Vollzeitbeschäftigten (2025)
33.828 €
Einkommensgrenze, unter der man zu den ärmsten 10 % gehört
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80.000 €
Einkommensschwelle für die oberen 20 %
219.110 €
Einkommensgrenze für die oberen 1 %
76 %
Anteil der 25–64-Jährigen, der überwiegend von eigener Erwerbstätigkeit lebt
16,1 %
Anteil der Bevölkerung unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze (2025)
3.030 €
Durchschnittliche Konsumausgaben eines Haushalts pro Monat (2023)
38 %
Anteil der Konsumausgaben, der auf Wohnen entfällt
47 %
Eigentumsquote laut Eurostat (Anteil der Deutschen, die in eigenem Eigentum leben)
42 %
Eigentumsquote laut Statistischem Bundesamt (alternative Messung)
10,3 %
Deutsche Netto-Sparquote (konstant über Jahre)
11,2 %
Deutsche Sparquote (Zahl aus 2024)
20 %
Bruttosparquote in Deutschland (2024)
103.300 €
Median des Nettovermögens pro Haushalt in Deutschland
140.100 €
Median-Nettovermögen in der Eurozone (Vergleichswert)
65 %
Anteil des Geldvermögens, der risikoarm in Bargeld, Konten und garantierten Versicherungen liegt
23 %
Anteil des Geldvermögens, der am Kapitalmarkt liegt (inkl. Fonds und Aktien)
14 Mio.
Anzahl der Menschen in Deutschland, die 2025 Aktien, Aktienfonds oder ETFs besaßen (≈ jede fünfte Person über 14)
37 Mrd. €
Zuflüsse in Aktien und Fonds im ersten Quartal 2026 laut Bundesbankangabe
11 Mrd. €
Zuflüsse auf Konten im ersten Quartal 2026 (zum Vergleich zu Aktien/Fonds)
900–1.200 €
Bruttorentengruppe mit der größten Anzahl an Rentnern (Median rund in diesem Bereich)
8,16 %
Anteil der Erwachsenen in Deutschland, die als überschuldet gelten (Kreditreform)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStatistisches Bundesamt (Daten zu Konsumausgaben, Eigentumsquote, Umfrage zur kurzfristigen Zahlungsfähigkeit und Haushaltsbefragungen)
• StudieEurostat (Eigentumsquote im EU-Vergleich)
• StudieBundesbank (reale Renditen der privaten Haushalte; Zuflüsse in Aktien/Fonds und Konten)
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• StudieDeutsches Aktieninstitut (Anzahl der Aktionäre und Verteilung von ETF-/Fonds-/Aktien-Sparplänen, 2025)
• StudieKreditreform (Angabe zum Anteil Überschuldeter in Deutschland)
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