FIFO clever nutzen: So verschiebst du Steuern in die Zukunft! (#730)
10. August 2026 · 8 Min.
Das gesetzliche FIFO-Prinzip legt fest, welche ETF‑Anteile zuerst verkauft werden; Steuerzahlungen lassen sich dadurch nur zeitlich verschieben (z. B. durch mehrere Depots oder getrennte ETFs), aber nicht dauerhaft vermeiden.
In der Folge wird erklärt, dass das Finanzamt beim Verkauf gleichartiger Wertpapiere per FIFO vorgeht (älteste Anteile werden zuerst veräußert). Grund ist eine gesetzliche Regelung im Einkommensteuergesetz (§ 20)—andere Verfahren wie LIFO oder Durchschnittspreis sind nicht zulässig. Für Anleger bedeutet das meist höhere sofortige Steuerbelastungen, besonders in der Entnahmephase; durch Aufteilung auf mehrere Depots oder getrennte ETFs lässt sich der Effekt nur zeitlich verschieben, nicht umgehen.
Zahlen & Fakten
2009
Einführung der Abgeltungssteuer, seitdem gilt die FIFO‑Regelung in dieser Form
2026
Beispieljahr: Start eines späteren Sparplans/ETFs, um Käufe zeitlich zu staffeln
2036
Beispieljahr: Start eines weiteren, noch späteren Sparplans/ETFs zur Staffelung
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10
Beispiel: ein weiterer ETF wird etwa 10 Jahre später begonnen, um Reihenfolge in der Entnahme zu beeinflussen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtEinkommensteuergesetz § 20 (Regelung: bei gleichartigen Wertpapieren gelten die zuerst angeschafften als zuerst veräußert)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.