Streit um den Zinseszins: Ist der mächtige Hebel überschätzt? (#737)
3. September 2026 · 26 Min.
Der Zinseszinseffekt funktioniert mathematisch, ist aber kein Ersatz für ausreichendes Startkapital, regelmäßiges Sparen und eine positive Rendite; ohne diese Komponenten macht er niemanden von allein reich.
In der Folge besprechen Laura Städtler und Max Thomaser einen Zeit-Artikel („Der Mythos vom Zinseszins“) und ordnen dessen Kritik ein. Sie erklären, wie der Zinseszins mathematisch wirkt, warum das Schachbrett-/Reisbeispiel nur bedingt auf Geldanlagen übertragbar ist und zeigen anhand konkreter Rechnungen (einmalig vs. regelmäßiges Sparen) die Bedeutung von Startkapital, Sparrate, Rendite und Zeit. Abschließend gibt es drei praktische Takeaways zur Altersvorsorge.
Zahlen & Fakten
5 %
Reale Jahresrendite (angenommen: 7 % nominal minus 2 % Inflation) als Rechenbeispiel für die Folge.
100 € monatlich → 258.000 €
Rund 258.000 € Endvermögen nach 50 Jahren bei 100 € monatlicher Sparrate und 5 % Rendite.
60.000 €
Gesamteinzahlungen bei 100 € monatlich über 50 Jahre (Anteil der eigenen Einzahlungen am genannten Beispiel).
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
knapp 200.000 €
Anteil des Ertrags (Zinseszins) am genannten Beispiel mit 100 € monatlich über 50 Jahre.
188 Jahre
Dauer, bis eine einmalige Anlage von 100 € bei 5 % p.a. auf 1.000.000 € anwächst.
64 Felder / über 18 Trillionen Körner
Kennzahlen aus der Schachbrett-/Reislegende: auf Feld 64 liegen über neun Trillionen Körner, insgesamt über 18 Trillionen Körner.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelArtikel „Der Mythos vom Zinseszins“ (Die Zeit)
• ArtikelKolumne „Die Geldverbesserer“ (Die Zeit)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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