Finanzfluss Podcast
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Warum deine 40er das finanziell gefährlichste Jahrzehnt sind…

16. August 2026 · 11 Min.

In deinen 40ern erhöhen Einkommensstagnation, Rentenlücke, Familien- und Gesundheitskosten sowie ein hohes Scheidungsrisiko die Gefahr, Vermögen zu verlieren – deshalb solltest du jetzt gezielt Vermögen bilden und finanzielle Absicherungen prüfen.

Markus von Finanzdurchs erklärt fünf zentrale Finanzrisiken in den 40ern und gibt konkrete Handlungsoptionen: Gehaltssteigerungen fallen meist geringer aus, daher Sparen ohne Konsumeinschnitte schwieriger; die 40er sind oft die letzte Chance, eine Rentenlücke zu schließen; außerdem belasten Kinder, Pflegefälle, Berufsunfähigkeit und Scheidung das Vermögen. Fazit: jetzt systematisch Vermögen aufbauen, passende Versicherungen prüfen und rechtliche Regelungen bedenken.

Zahlen & Fakten

7 %

Annahme für jährliche Rendite bei Beispielrechnungen zum Vermögensaufbau

100 € pro Monat

Ungefähr benötigte Sparrate pro 100.000 € Vermögen bei Beginn mit 40 Jahren (bei 7 % Rendite)

50 € pro Monat

Ungefähr benötigte Sparrate pro 100.000 € Vermögen bei Beginn mit 30 Jahren (bei 7 % Rendite)

Weitere 11 Zahlen & Fakten anzeigen

20 € pro Monat

Ungefähr benötigte Sparrate pro 100.000 € Vermögen bei Beginn mit 20 Jahren (bei 7 % Rendite)

763 € pro Monat

Durchschnittliche Ausgaben pro Kind pro Monat (Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2018)

953 € pro Monat

Durchschnittliche Ausgaben pro Teenager (12–18 Jahre) pro Monat (Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2018)

100.000 €

Bruttoeinkommensgrenze, ab der Kinder für Pflege von Angehörigen zahlen müssen (im genannten Kontext)

etwa 1 von 5 (≈20 %)

Anteil der Berufstätigen, die laut BDV bis zur Rente einmal berufsunfähig werden

82 % (Männer) / 76 % (Frauen)

Angegebenes durchschnittliches Vermögensverlust-Potenzial durch Trennung (Studie 'Marital Dissolution and Personal Wealth')

36 % (Männer) / 43 % (Frauen)

Durchschnittlicher Vermögensverlust 1–3 Jahre vor Trennung (Studie, genanntes Intervall)

91 % (Männer) / 85 % (Frauen)

Genannter anhaltender Vermögensrückgang 6–15 Jahre nach Scheidung (Studie)

35–44 Jahre

Altersgruppe mit laut Statistischem Bundesamt höchstem Haushaltsnettoeinkommen

2,8 bzw. 2,4 Personen

Durchschnittliche Haushaltsgröße (35–44 Jahre: 2,8; 45–54 Jahre: 2,4)

48 Jahre

Durchschnittsalter, in dem Betroffene erstmals berufsunfähig werden (genanntes Mittel)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Einkommensentwicklung und Sparspielraum in den 40ern · ab 01:32: Einkommen erreicht Spitzenwerte, Gehaltszuwächse verlangsamen sich; spare durch Gehaltssteigerungen statt Konsumverzicht.
Rentenlücke und Dringlichkeit der Vermögensbildung · ab 03:45: Mit 40 ist Zeit, aber teurer: Vermögensaufbau kostet deutlich mehr als bei früherem Beginn.
Familie, Gesundheit und Trennungsrisiko als finanzielle Gefahren · ab 04:59: Kinder- und Pflegekosten, Berufsunfähigkeit und Scheidung können Vermögen stark schmälern; Absicherungen und Rücklagen sind zentral.

Quellen

StudieEinkommens- und Verbraucherstichprobe 2018 (Daten zu Ausgaben für Kinder und Teenager)

StudieAllensbach-Umfrage (Angabe: ein Drittel der Frauen 45–49 rechnet mit Pflegeaufgaben)

StudieBDV (Angabe: etwa jeder fünfte Berufstätige wird bis zur Rente einmal berufsunfähig)

Weitere 1 Quelle anzeigen

StudieStudie 'Marital Dissolution and Personal Wealth' (Analyse zu Vermögensverlusten durch Trennung/Scheidung, basierend auf SOEP-Daten)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

M
Markus von FinanzdurchsGAST

Sprecher/Moderator dieser Folge, führt durch die fünf finanziellen Gefahren in den 40ern und erläutert Handlungsempfehlungen.

Alle Auftritte von Markus von Finanzdurchs

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