Forschung aktuell – Deutschlandfunk
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Antarktische Wälder: Grüne Wipfel vor rund 200 Millionen Jahren

18. August 2026 · 4 Min.

Vor rund 200 Millionen Jahren bedeckten in der Antarktis dichte, produktive Wälder die polaren Landschaften; gut erhaltene Pflanzenfossilien liefern Einblicke in ihre Anatomie, ihr Wachstum und ihre Anpassungen an starke Saisonalität.

Gut erhaltene pflanzliche Fossilien aus der Trias zeigen, dass auf dem Südkontinent vor etwa 200–220 Millionen Jahren weitreichende Wälder existierten. Die Funde enthalten detailreiche Strukturen wie Wachsüberzüge und Blattgewebe, mit denen sich Mikromerkmale rekonstruieren lassen. Blattöffnungen auf beiden Seiten und starke Jahresringbildung deuten zugleich auf extrem feuchte Bedingungen und ausgeprägte Saisonalität mit monatelangen Hell‑ und Dunkelphasen hin. Auch der Unterwuchs war an die polare Lichtnutzung angepasst.

Themen & Erkenntnisse

Kontext: Grüne Wälder in der Antarktis der Trias · ab 00:00
Außergewöhnlich gut erhaltene Pflanzenfossilien und Dichroidium · ab 00:38
Mikrostrukturen (Spaltöffnungen) als Hinweis auf Klima und Produktivität · ab 01:31
Adaptation an polare Saisonalität: Jahresringe und Lichtwechsel · ab 02:50
Unterwuchs und saisonale Nischenutzung · ab 03:53

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