Antarktischer Eisschild: Wachstum nur von kurzer Dauer?
20. August 2026 · 4 Min.
Zwischen 2021 und 2023 stieg die Masse des antarktischen Eisschilds kurzfristig an, weil ungewöhnlich warme Meeresoberflächen im tropischen Westpazifik mehr Niederschlag über die Ost-Antarktis brachten.
In dem Beitrag wird erklärt, dass der kurzzeitige Massenzuwachs der Antarktis nicht auf eine dauerhafte Trendwende zurückzuführen ist, sondern auf eine natürliche Schwankung. Erwärmtes Wasser im tropischen Westpazifik führte zu mehr aufsteigender, feuchter Luft und veränderte die großräumige Zirkulation, sodass Tiefdruckgebiete mehr Schnee über die Ost-Antarktis lieferten. Deze Schneefälle kompensierten vorübergehend die Verluste in der West-Antarktis. Klimamodelle bestätigten den Mechanismus; die Episode endete jedoch und die Antarktis verliert wieder Masse.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDagmar RöhrlichHOST
Dagmar Röhrlich, Reporterin und Autorin des Beitrags in der Sendereihe "Forschung aktuell" beim Deutschlandfunk. Sie hat die Recherche zur Studie, zu Fallbeispielen und zu den Folgen des Klimawandels für indigene Pflanzenkenntnisse zusammengestellt und präsentiert.
Alle Auftritte von Dagmar Röhrlich →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.