Forschung aktuell – Deutschlandfunk
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Blattohrmäuse: Angepasst ans Leben in der Höhe

10. Juli 2026 · 5 Min.

Blattohrmäuse (Phyllotus vaccarum) kommen bis über 6700 Meter vor und besitzen spezifische physiologische und genetische Anpassungen an Hypoxie, Kälte und unterschiedliche Pflanzengifte.

Volkert Wildermuth berichtet über Funde von Blattohrmäusen in Höhen über 6000 Metern in den Anden und über Forschungen zu ihren Anpassungen. Laborversuche zeigen, dass hochalpine Tiere durch schnellere Atmung und metabolische Kompensation leistungsfähig bleiben. Genomvergleiche zeigen Unterschiede in Stoffwechsel- und Entgiftungsgenen zwischen Höhenpopulationen. Offen ist weiterhin, wie die Mäuse mögliche Zielkonflikte zwischen Entgiftung und Muskelstoffwechsel lösen.

Themen & Erkenntnisse

Entdeckung und Expedition in den Anden · ab 00:32
Physiologische Anpassungen an Sauerstoffmangel und Kälte · ab 01:59
Genetische Unterschiede und Entgiftungs-Gene · ab 03:05
Konfliktpotenzial und offene Forschungsfragen · ab 04:08

Wer spricht

V
Volkert WildermuthHOST

Aus Berlin zugeschalteter Kommentator und Berichterstatter, der den Fall eines in China behandelten Mädchens erläutert. Er erklärt Base‑Editing und das AAV‑Vektor‑System, beschreibt mögliche Nebenwirkungen wie immunvermittelte Nierenschäden, verweist auf Tierversuchsergebnisse und thematisiert Fragen zu Aufklärung, Kosten und behördlicher Aufsicht.

Alle Auftritte von Volkert Wildermuth →

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