Ebola in der DR Kongo - Impfstoffe gegen das Bundibugyo-Virus
11. September 2026 · 10 Min.
Der gegen das Zaire-Ebola-Virus zugelassene Vektorimpfstoff Ervebo wird in der DR Kongo eingesetzt und könnte partiellen Kreuzschutz gegen das Bundibugyo-Virus bieten, ist am Menschen jedoch noch nicht bestätigt.
Der Beitrag beschreibt den schweren Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, der durch das Bundibugyo-Virus verursacht wird und wegen bewaffneter Konflikte, fehlender Infrastruktur und fehlender spezifischer Vakzine schwer zu kontrollieren ist. Man setzt vorübergehend den zugelassenen Zaire-Impfstoff Ervebo ein; Tierversuche und Serumuntersuchungen deuten auf teilweisen Kreuzschutz hin, menschliche Wirksamkeitsdaten fehlen bislang. Parallel werden spezifische Bundibugyo-Impfstoffe (u.a. MVA-basiert, Oxford-Vektor, mRNA von Moderna) sowie Therapien in adaptiven Studien geprüft; erste Sicherheits- und Einschlussdaten liegen bereits vor, doch infrastrukturelle und gesellschaftliche Hürden erschweren die Bekämpfung.
Zahlen & Fakten
3.300
Mehr als 3.300 Todesfälle im Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, registriert seit Mai.
100
Ungefähr 100 Teilnehmende bereits in der adaptiven Behandlungsplattformstudie PARTNERS zur Untersuchung von Ebola-Therapien in der Demokratischen Republik Kongo eingeschlossen.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) – Informationen zum geplanten Impfstofftest in Afrika
• ArtikelÄrzte ohne Grenzen (Kommentar im Fachmagazin The Lancet: Forderung nach mehr Forschung zu Ebola-Arzneimitteln bei Kindern)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMarilyn AddoGAST
Infektiologin am Universitätsklinikum Hamburg‑Eppendorf; erläutert im Interview Labor- und Tierdaten zu Kreuzschutz, Studiendesigns für Impf- und Therapieprüfungen sowie praktische Herausforderungen beim Einsatz von Impfstoffen und Therapeutika gegen Ebola.
Alle Auftritte von Marilyn Addo →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.