Einfluss auf Öffentlichkeit: ESRA warnt vor schlechten Meinungsumfragen
13. August 2026 · 11 Min.
Ulrich Kohler warnt im Namen der ESRA, dass schlecht gemachte Meinungsumfragen — insbesondere nicht-zufällige Online-Selbstselektionsumfragen — Öffentlichkeit und politische Prozesse erheblich verfälschen können.
Die European Survey Research Association (ESRA) hat eine Stellungnahme veröffentlicht, weil Qualitätsstandards in der Umfrageforschung erodieren. Ulrich Kohler betont, dass insbesondere politisch relevante Umfragen strenge Zufallsstichproben und transparente Qualitätsangaben brauchen. Online-Selbstselektion führt zu systematischen Verzerrungen, die in Einzelfällen dramatisch von der wahren Verteilung abweichen können. Medien und Multiplikatoren sollen lernen, Umfragequalität kritisch einzuschätzen, um Fehlwahrnehmungen in der Öffentlichkeit zu vermeiden.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
UUlrich KohlerGAST
Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Potsdam; an der ESRA‑Stellungnahme beteiligt. Im Interview argumentiert er, dass zufallsbasierte Stichproben theoretisch und empirisch deutlich bessere, verallgemeinerbare Ergebnisse liefern als Selbstselektion.
Alle Auftritte von Ulrich Kohler →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.