Ende einer Ära? Rettungsmission für das SWIFT-Weltraumteleskop
31. Juli 2026 · 5 Min.
Die NASA startet eine Rettungsmission, um das abstürzende Gammastrahlen-Observatorium SWIFT mit dem Service-Satelliten Link in eine höhere Umlaufbahn zu bringen, doch technische Probleme an Link gefährden den Erfolg.
Das US-Observatorium SWIFT verliert wegen erhöhter Atmosphärendichte durch Sonnenaktivität zunehmend Höhe und könnte verglühen. Die NASA beauftragte das Startup Cadillus Space mit dem Service-Satelliten Link, der SWIFT andocken und auf etwa 600 Kilometer anheben soll. Link hat inzwischen Ausfälle bei zwei Aktionsrädern, wodurch seine Lagekontrolle gestört ist. Der weitere Verlauf der Rettungsmission ist derzeit ungewiss, Beobachtungen könnten aber im Herbst wieder aufgenommen werden.
Zahlen & Fakten
30 Millionen US-Dollar
Vertragsumme, die die NASA an das Startup Cadillus Space für die Entwicklung des Schlepperfahrzeugs Link zahlte.
600 Kilometer
Zielorbit, auf den SWIFT durch das Andocken mit Link gebracht werden soll; entspricht etwa der ursprünglichen Startbahn von 2004.
400 Kilometer
Aktuelle ungefähre Höhe, in der SWIFT derzeit fliegt (Stand im Bericht).
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8 Kilometer pro Monat
Momentane Abnahme der Höhe von SWIFT, also die Rate des atmosphärischen Abbremsens.
3–4 Monate
Ungefähr die Lebenszeitverlängerung, die durch das Abschalten von Instrumenten und optimierte Flugbahnen erreicht wurde.
8 Monate
Vorgesehene Entwicklungszeit, in der Cadillus Space Link fertigstellen sollte.
2004
Jahr, in dem SWIFT seine ursprünglich rund 600 Kilometer hohe Umlaufbahn bezog.
22 Jahre
Zeitspanne seit dem Start von SWIFT im Jahr 2004 bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung.
2–3 Monate
Geschätzte Dauer des Annäherungs-, Greif- und Hebemanövers, um SWIFT in den höheren Orbit zu bringen.
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GGuido MayerHOST
Guido Mayer ist Wissenschaftsredakteur beim Deutschlandfunk und Moderator der Sendung "Forschung aktuell"; er berichtet regelmäßig zu Raumfahrt- und Astrophysik-Themen, führt durch Beiträge und interviewt Expertinnen und Experten zu aktuellen Forschungsergebnissen und Missionen.
Alle Auftritte von Guido Mayer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.