Evolution der Schlangen: Fossilienfund zeigt Vielfalt der Spezies
23. Juli 2026 · 5 Min.
Ein nahezu vollständiges, dreidimensional erhaltenes Schlangenfossil aus der Kreidezeit liefert durch Mikro‑CT-Rekonstruktion neue Einsichten in die frühe ökologische Vielfalt der Schlangen.
In dem Beitrag stellt Dagmar Röhlich ein fast vollständiges Schlangenfossil (Tamitara Mirim) vor, das Forscher in einem Steinbruch bei São Paulo fanden und auf etwa 75–85 Millionen Jahre datieren. Tiago Simoes hebt die Bedeutung der dreidimensionalen Erhaltung hervor. Mikro‑CT-Daten ermöglichten erstmals die Rekonstruktion des Gehirnabdrucks, der auf eine grabende Lebensweise schließen lässt. Vergleiche mit anderen fossilen Schlangen zeigen eine größere frühe Vielfalt; der Ursprung der Schlangen bleibt weiter offen.
Zahlen & Fakten
75–85 Millionen Jahre
Alter des Fossils (Kreidezeit, im Sediment begraben)
170 Millionen Jahre
Ungefähres Alter der ältesten bekannten Schlangenfunde, Hinweis auf Jura‑Ursprung
103
Anzahl der Wirbel vom Kopf bis zum Schwanzansatz im Fossil
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDagmar RöhlichHOST
Dagmar Röhlich, Wissenschaftsjournalistin beim Deutschlandfunk, spricht den Beitrag in der Sendung 'Forschung aktuell' und berichtet über das kreidezeitliche Schlangenfossil Tamitara Mirim.
Alle Auftritte von Dagmar Röhlich →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.