Geologie: Frühe Wurm-Bakterien-WG entdeckt
25. August 2026 · 4 Min.
Fossile Konutubus-Würmer zeigen durch eine auffällige leichte Molybdän-Isotopenverteilung den bisher frühesten direkten Hinweis auf eine Symbiose mit schwefeloxidierenden Bakterien.
Volkert Wildermuth berichtet über eine Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences, die in 500 Millionen Jahre alten Konutubus-Fossilien aus Ningjiang ungewöhnlich viele leichte Molybdän-Isotope nachweist. Das pyritisierte Material wurde in Königswasser gelöst und massenspektrometrisch analysiert; die Isotopensignatur passt zu Enzymen schwefeloxidierender Bakterien. Da ähnliche Bakterien heute in Symbiose mit Würmern an hydrothermalen Quellen leben, deuten die Befunde auf eine sehr frühe Tier–Bakterien-Kooperation hin.
Zahlen & Fakten
500 Millionen Jahre
Alter der beschriebenen Fundschicht/Fossilien aus Ningjiang
10 cm
Länge des beschriebenen Konutubus-Ringelwurms
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieProceedings of the National Academy of Sciences (Studie eines US-chinesischen Teams zum frühesten Nachweis einer Symbiose in Konutubus-Fossilien)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
VVolkert WildermuthHOST
Aus Berlin zugeschalteter Kommentator und Berichterstatter, der den Fall eines in China behandelten Mädchens erläutert. Er erklärt Base‑Editing und das AAV‑Vektor‑System, beschreibt mögliche Nebenwirkungen wie immunvermittelte Nierenschäden, verweist auf Tierversuchsergebnisse und thematisiert Fragen zu Aufklärung, Kosten und behördlicher Aufsicht.
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