Forschung aktuell – Deutschlandfunk
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KI und Drohnen sollen die Rettung auf See beschleunigen

3. September 2026 · 5 Min.

KI-gestützte Kamerasysteme und Drohnen können Überbordfälle schneller erkennen und lokalisieren, erhöhen so die Rettungschancen, müssen aber technisch angepasst und viele Genehmigungen durchlaufen.

Überbordfälle auf hoher See sind oft tödlich; neue Technologien sollen das ändern. Das Unternehmen Selim setzt KI-gestützte Kameras ein, die Personen im Wasser erkennen und verfolgen. Das Startup Salvor entwickelt Drohnen, die Personen lokalisieren und Rettungsmittel abwerfen können. Technische Feldtests verliefen positiv, doch regulatorische Hürden und Zertifizierungen verzögern breitere Einsätze.

Themen & Erkenntnisse

Dringlichkeit des Problems: Überbordfälle auf See · ab 00:04
KI-System von Selim zur automatischen Erkennung und Verfolgung · ab 00:54
Rettungsdrohne von Salvor: Lokalisierung und Abwurf von Rettungsmitteln · ab 02:36
Feldtests, technische Anpassungen, Zulassung und Einsatzperspektiven · ab 03:54

Wer spricht

F
Frank RotelüschenHOST

Frank Rotelüschen ist der eingeladene Gesprächspartner in dieser Folge; er erklärt das Funktionsprinzip des neuen Wandlers, beschreibt die Brillenprototyp-Tests und diskutiert mögliche Anwendungen sowie die noch bestehenden technischen Grenzen wie Empfindlichkeit und Skalierung.

Alle Auftritte von Frank Rotelüschen →
S
Sam MayerGAST

Sam Mayer gründete das Unternehmen Selim in Edinburgh und ist nach eigener Aussage ehemaliger Seemann, der Freunde durch Überbordgehen verloren hat. Bei Selim treibt er die Entwicklung von KI-gestützten Kamerasystemen voran, die Überbordfälle erkennen und Personen im Wasser verfolgen.

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P
Philipp LochteGAST

Philipp Lochte ist Mitarbeiter des Start-ups Salvor und erläutert die technische Ausstattung der Suchdrohne: leistungsfähige Zoom-Kamera, Wärmebildkamera, Suchscheinwerfer, berechnete Suchrouten sowie das Abwerfen eines aufblasbaren Kissens und eines sendenden Positionsgeräts.

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K
Klaas ReimerGAST

Klaas Reimer von der Firma Hoppe Marine arbeitet an der seefesten Anpassung von Drohnenhardware und -software. Er berichtet von Feldtests unter erschwerten Bedingungen (Windstärke 8, Feuchtigkeit, Regen) und betont die notwendigen technischen sowie regulatorischen Vorbereitungen für maritime Einsätze.

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KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.