Klassengesellschaft: Schon bei den Skythen blieb die Elite unter sich
7. Juli 2026 · 4 Min.
Genetische Analysen zeigen, dass die skythische Elite untereinander verwandt war und Macht innerhalb enger Familien vererbt wurde; zugleich waren Frauen in der Herrscherklasse nahezu gleichberechtigt.
Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte zeigt anhand von DNA-Analysen an skythischen Gräbern, dass die herrschende Klasse überwiegend untereinander verwandt war und Macht innerhalb enger Familien vererbt wurde. Es fanden sich Hinweise auf Inzucht und keine Fälle, in denen Normalbevölkerung mit Elitemitgliedern verwandt war. Gleichzeitig zeigen die Befunde, dass Frauen in der Elite fast ebenso häufig vertreten waren wie Männer und mit wertvollen Beigaben bestattet wurden; Ben Krause-Kiora kommentiert diese Ergebnisse als Korrektur moderner patriarchaler Zuschreibungen in der Archäologie.
Zahlen & Fakten
38
Anzahl der Angehörigen der Elite, deren Erbgut analysiert wurde
47
Anzahl der Menschen ohne Rang, deren Erbgut analysiert wurde
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieMax-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Leipzig
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.