Kühlende Keramik: Fassadenelemente aus dem 3D-Drucker gegen urbane Hitzeinseln
5. August 2026 · 6 Min.
Poröse, 3D-gedruckte Keramikmodule kühlen passiv durch Verdunstung und könnten urbane Hitzeinseln ohne energieintensive Klimaanlagen abschwächen.
Forscher der TU Graz entwickeln modulare Fassadenelemente aus poröser Keramik, die per Kapillarwirkung Wasser speichern und durch Verdunstung Umgebungsluft abkühlen. Die Elemente werden im 3D‑Druck als minimalflächenartige Geometrien gefertigt, um bei geringem Volumen große Oberflächen für Verdunstung zu bieten. Ziel ist ein nachhaltiges, in Städte integrierbares, möglichst energiearmes Kühlsystem; ein Prototyp wird derzeit im öffentlichen Raum erprobt, Messwerte zur Effizienz folgen.
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Wer spricht
JJulian JauckGAST
Forscher am Institut für Architektur und Medien der TU Graz; erläutert das Projekt zu 3D‑gedruckten, porösen Keramikmodulen zur Verdunstungskühlung, erklärt Funktionsweise, Prototypaufbau und erste Messungen.
Alle Auftritte von Julian Jauck →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.