Mehr als Fischsterben: Auswirkungen der Hitze auf Flüsse
15. Juli 2026 · 9 Min.
Hitze und Niedrigwasser setzen Flüsse ökologisch stark unter Druck und führen zu Sauerstoffmangel, Artenverlusten sowie verstärkten Problemen durch andere Schadfaktoren.
Die Folge beleuchtet, wie steigende Wassertemperaturen und niedrige Abflüsse Fließgewässer akut belasten. Im Gespräch erklärt Professor Jürgen Geist (TU München), dass Wärmearten an ihre physiologischen Grenzen bringt, der Sauerstoffgehalt sinkt und gleichzeitig der Verbrauch steigt, was zu Fischsterben und dem Zusammenbruch von Lebensgemeinschaften führen kann. Es werden betroffene Arten, Wechselwirkungen mit anderen Stressoren und mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert.
Zahlen & Fakten
2022
Jahr des großen Fischsterbens in der Oder, als Beispiel für verstärkte Effekte durch Salzkonzentration und Niedrigwasser
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJürgen GeistGAST
Professor Jürgen Geist vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie an der Technischen Universität München. Als Gewässerökologe erläutert er physiologische Auswirkungen erhöhter Wassertemperaturen, Folgen von Sauerstoffmangel, betroffene Arten (Fische, Muscheln, Insekten) sowie Maßnahmen wie Renaturierung, Kaltwasserrefugien und Landschaftswasserspeicherung zur Erhöhung der Resilienz von Fließgewässern.
Alle Auftritte von Jürgen Geist →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.