Mensch zu Humus: Ergebnisse der Pilotstudie zur neuen Bestattungsform Reerdigung
11. September 2026 · 5 Min.
Die Reerdigung verwandelt einen Leichnam in einem abgeschlossenen Kokon innerhalb von etwa 40 Tagen in humusartiges Substrat; erste wissenschaftliche Auswertungen zeigen, dass dabei Erde entsteht, DNA stark abgebaut wird und keine relevanten Giftstoffe nachgewiesen wurden.
Die Folge berichtet über die Pilotstudie zur Reerdigung, einer ökologischen Bestattungsform, bei der Leichname in einem abgeschlossenen Kokon zusammen mit Pflanzensubstrat innerhalb von Wochen zu humusartiger Erde zersetzt werden. Die Methode wird wissenschaftlich begleitet, Sensoren messen hohe Temperaturen im Kokon und zeigen einen vollständigen Abbau der Weichteile innerhalb von rund 40 Tagen. Analysen der ersten Fälle ergeben humusähnliches Substrat, frei von relevanten Giftstoffen; menschliche DNA ist größtenteils stark abgebaut. Die Studie läuft weiter, um mehr Fälle auszuwerten und Fragen zu Arbeitssicherheit und rechtlichen Rahmenbedingungen zu klären.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMichael StangHOST
Moderiert die ‚Forschung aktuell‘-Meldungen bei Deutschlandfunk; spricht die Meldungen in dieser Folge.
Alle Auftritte von Michael Stang →NNele 30GAST
Angehende Medizinerin am Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig, die die Reerdigungs-Pilotstudie im Rahmen ihrer Promotion betreut. Sie wertet Sensoren im Inneren der Kokons aus, analysiert Temperaturverläufe, Bodenproben sowie DNA- und Giftstofftests.
Alle Auftritte von Nele 30 →MMarkus SchwarzGAST
Studienleiter des Reerdigungsprojekts am Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig. Er betont die Bedeutung der wissenschaftlichen Begleitung für evidenzbasierte Entscheidungen und spricht über Ausweitung von Aufstellorten (Alvarien) sowie Arbeitssicherheitsfragen.
Alle Auftritte von Markus Schwarz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.