Niedrigwasser - Die Risiken der Flussvertiefung
7. August 2026 · 6 Min.
Thomas Rosenstein erläutert, dass die Maßnahmen am Rhein keine Reinvertiefung sind, sondern gezielte wasserbauliche Eingriffe und wasserstützende Maßnahmen, um mit vorhandenem Wasser Fahrwassertiefe zu sichern und ökologische Ausgleichsmaßnahmen zu kombinieren.
Im Gespräch erklärt Thomas Rosenstein von der GDWS, dass eine einfache Vertiefung des Flusses den Wasserspiegel senken würde und damit nichts für die Schifffahrt gewinnen würde. Stattdessen sind kombinierte Eingriffe geplant: Entfernen einzelner Hindernisse in der Fahrrinne verbunden mit wasserstützenden Bauwerken (Buhnen, Kolkverbau, Sandbänke) zur Stabilisierung des Fahrwassers. Ziel ist, mit dem vorhandenen Wasser die Tiefe in der Fahrrinne zu erhalten, Sedimentation selbstreinigend zu gestalten und Unterhaltungsbaggerungen nicht zu erhöhen. Ergänzend sollen Ausgleichs- und Renaturierungsmaßnahmen geschaffen werden, um ökologische Nachteile abzufedern.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TThomas RosensteinGAST
Leitet die Abteilung Management der Wasserstraßen bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Bonn; erklärt in der Folge die geplanten wasserbaulichen Maßnahmen zur Sicherung der Fahrrinne sowie begleitende ökologische Ausgleichsmaßnahmen.
Alle Auftritte von Thomas Rosenstein →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.