Spinale Tumore: Säbelzahn-Katzen waren vor Aussterben schlechtere Jäger
28. Juli 2026 · 5 Min.
Untersuchungen an Smilodon-Skeletten aus der La Brea-Asphaltgrube zeigen laut dem Züricher Veterinärmediziner Hugo Schmökel auffällige Hinweise auf spinale (Nerven-)Tumoren, die dort deutlich häufiger vorkommen könnten und möglicherweise mit Inzucht in schrumpfenden Populationen zusammenhängen.
Der Veterinärmediziner Hugo Schmökel und sein Team untersuchten nahezu vollständige Smilodon-Skelette aus der La Brea-Asphaltgrube und führten CT-Analysen durch. An mindestens drei bis sechs Wirbeln fanden sie Veränderungen, die Radiologinnen als spinale (periphere Nerven-)Tumoren einstuften; drei Fälle gelten als gesichert. Die Studie (veröffentlicht in Frontiers in Veterinary Science) diskutiert hohe Befundraten und mögliche Zusammenhänge mit Inzucht in einer aussterbenden Population.
Zahlen & Fakten
knapp 1000
Anzahl nahezu vollständiger Smilodon-Skelette aus der La Brea-Asphaltgrube im untersuchten Material
3
Anzahl der in der Publikation als gesichert beschriebenen Fälle mit Anzeichen von Nerven-/spinalen Tumoren
3-6
Aufgetretene Wirbel mit Hinweisen auf diese Tumoren im untersuchten Material
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1000 Mal häufiger
Ungefährer Vergleichswert: Häufigkeit der Befunde im La-Brea-Material verglichen mit dokumentierten Fällen beim Menschen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStudie in Frontiers in Veterinary Science (veröffentlichtes Paper der untersuchten Forschungsgruppe)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
HHugo SchmökelGAST
Züricher Veterinärmediziner und Studienautor, der die Smilodon-Skelette aus der La Brea-Asphaltgrube untersucht hat. Er organisierte CT-Studien, identifizierte markante Wirbelveränderungen und ist Mitautor der im Fachblatt Frontiers in Veterinary Science veröffentlichten Arbeit.
Alle Auftritte von Hugo Schmökel →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.