Tiefe Geothermie: Die Schweiz wagt bei Haute-Sorne einen zweiten Anlauf
11. August 2026 · 5 Min.
Die Schweiz startet in Ozzorren einen neuen Versuch zur Nutzung tiefer Geothermie und setzt auf kontrollierte Multistage-Stimulation, verbessertes Monitoring und ein adaptives Ampelsystem, um Erdbebenrisiken wie 2006 in Basel zu vermeiden.
Dagmar Röhlich stellt das Projekt im Kanton Jura vor: In Ozzorren soll ein petrothermales Kraftwerk entstehen, das heißes, weitgehend trockenes Gestein in 4–5 km Tiefe nutzt und rund 6000 Haushalte versorgen könnte. Falco Bethmann von GeoEnergy Swiss erläutert technische Änderungen gegenüber dem Basel-Projekt, darunter horizontale Bohrungen, 30–45 isolierte Stimulationselemente und hochsensitives seismisches Monitoring. Ein adaptives Ampelsystem soll Injektionen in Echtzeit drosseln, bevor spürbare Beben entstehen. Erste Teststimulationen verliefen ohne spürbare Erdbeben, das Projekt könnte so zur Blaupause werden.
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Wer spricht
DDagmar RöhlichHOST
Dagmar Röhlich, Wissenschaftsjournalistin beim Deutschlandfunk, spricht den Beitrag in der Sendung 'Forschung aktuell' und berichtet über das kreidezeitliche Schlangenfossil Tamitara Mirim.
Alle Auftritte von Dagmar Röhlich →FFalco BethmannGAST
Falco Bethmann von GeoEnergy Swiss spricht im Beitrag als Ansprechpartner für das Ozzorren-Projekt. Er erläutert die technischen Maßnahmen zur Risikominimierung, darunter Multistage-Stimulation, horizontale Bohrungen, hochsensitives seismisches Monitoring und das adaptive Ampelsystem, und erklärt, warum die seismische Reaktion dort deutlich geringer ausfiel als beim Projekt in Basel.
Alle Auftritte von Falco Bethmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.