Der Klimawandel hat in Südeuropa einen Kipppunkt bei Waldbränden erreicht: frühere Unterdrückungsstrategien greifen nicht mehr, Megafeuer werden wahrscheinlicher, und der Rauch verursacht erhebliche Herz-Kreislauf-Gefahren.
Forschungsergebnisse der Universität Groningen zeigen, dass in Südeuropa zwar zuvor trotz steigender Brandwettertage die Brandanzahl und Brandflächen nicht zugenommen haben — dank intensiver Unterdrückung — sich seit etwa 2018 jedoch sowohl Risiko als auch Umfang der Brände erhöhen. Experten fordern ein Umdenken in der Prävention, einschließlich kontroverser Maßnahmen wie kontrollierte Brandrodungen. Zudem erklärt Kardiologe Thomas Münzel die gesundheitlichen Folgen von Waldrauch, vor allem durch PM2,5 und Ultrafeinstaub, mit stark erhöhten Herz-Kreislauf-Risiken für Vulnerable.
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