Der Klimawandel hat in Südeuropa einen Kipppunkt bei Waldbränden erreicht: frühere Unterdrückungsstrategien greifen nicht mehr, Megafeuer werden wahrscheinlicher, und der Rauch verursacht erhebliche Herz-Kreislauf-Gefahren.
Forschungsergebnisse der Universität Groningen zeigen, dass in Südeuropa zwar zuvor trotz steigender Brandwettertage die Brandanzahl und Brandflächen nicht zugenommen haben — dank intensiver Unterdrückung — sich seit etwa 2018 jedoch sowohl Risiko als auch Umfang der Brände erhöhen. Experten fordern ein Umdenken in der Prävention, einschließlich kontroverser Maßnahmen wie kontrollierte Brandrodungen. Zudem erklärt Kardiologe Thomas Münzel die gesundheitlichen Folgen von Waldrauch, vor allem durch PM2,5 und Ultrafeinstaub, mit stark erhöhten Herz-Kreislauf-Risiken für Vulnerable.
Zahlen & Fakten
mehr als 90 %
Anteilsangabe, wonach PM2,5 mehr als 90 % des Waldrauches ausmacht.
50–60 %
Anteil der Übersterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei exponierten Personen.
2,5 Mikrometer
Größenordnung der wichtigsten Feinstaubpartikel (PM2,5) im Waldrauch, verantwortlich für die größte Gesundheitsgefährdung.
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
seit 2018 (rund acht Jahre)
Zeitfenster, seit dem sowohl Brandrisiko als auch Zahl und Ausmaß der Brände in Südeuropa ansteigen.
700.000
Schätzung globaler Übersterblichkeit durch Waldbrände bis 2030.
400.000
Schätzung weltweiter Übersterblichkeit durch Waldbrände für dieses Jahr (globale Zahl).
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStudie von Raúl Cordero und Team in Scientific Reports (Universität Groningen), analysiert Waldbrandtrends in Südeuropa
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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