Vom Hubschrauber aus nach Bodenschätzen suchen: Rohstoff-Erkundung im Erzgebirge
2. September 2026 · 4 Min.
Luftgestützte Semi-Airborne-Elektromagnetik ermöglicht mit Hubschraubern und hochempfindlichen Sensoren die Erkundung elektrischer Leitfähigkeitsstrukturen bis rund 1000 Meter Tiefe, um tiefere Rohstofflagerstätten zu identifizieren.
Im Interview erläutert die Geophysikerin Annika Steuer das im Verbundprojekt DESMEX eingesetzte Semi-Airborne-Elektromagnetik-Verfahren. Dabei speist ein Bodensender Strom in den Untergrund, wodurch sekundäre Magnetfelder entstehen, die von einer unter dem Hubschrauber hängenden Messsonde mit einem Squid-Magnetometer aufgezeichnet werden. Die Methode erweitert die Erkundungstiefe gegenüber bisherigen Verfahren und soll die Aussagekraft der Rohstoffsuche verbessern. Ziel ist es, tiefere heimische Lagerstätten gezielter identifizieren und potenziell erschließen zu können.
Zahlen & Fakten
1000 Meter
Tiefe, bis zu der mit dem beschriebenen Semi-Airborne-Elektromagnetik-Verfahren elektrische Leitfähigkeitsstrukturen erkundet werden können.
500 Meter
Bisher übliche maximale Erkundungstiefe mit konventioneller Elektroelektromagnetik für flächendeckende Messungen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAnnika SteuerGAST
Dr. Annika Steuer, Geophysikerin bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, beteiligt am Verbundprojekt DESMEX; erklärt das Semi-Airborne-Elektromagnetik-Verfahren und seine Anwendung zur Rohstofferkundung im Erzgebirge.
Alle Auftritte von Annika Steuer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.