Viele der reichsten Deutschen bleiben in den Medien weitgehend unsichtbar; nur eine kleine, medienwirksame Gruppe ist regelmäßig präsent.
In der Folge erklärt die Soziologin Emma Ischinski (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung) ihre Analyse zur medialen Sichtbarkeit der reichsten Deutschen. Sie wertete Manager‑Magazin‑Listen, individualisierte rund 1.700 Namen und suchte diese in acht großen Medien — insgesamt rund 150.000 Presseartikel. Das Ergebnis: etwa 23 % der Reichen tauchen gar nicht namentlich auf, die meisten der übrigen werden nur selten genannt; besonders sichtbar sind Sportler, Künstler und Medienunternehmer. Ischinski diskutiert mögliche Gründe (Privatsphäre, Besitzstrukturen, fehlende Notwendigkeit öffentlicher Sichtbarkeit) und erklärt, warum diese selektive Unsichtbarkeit die öffentliche Wahrnehmung von Ungleichheit verzerrt.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
WWieland MikulajczykHOST
Wieland Mikulajczyk ist Moderator des Podcasts ‚Forschungsquartett‘ und führt in dieser Folge durch das Interviewformat. Er leitet das Gespräch, stellt Fragen zu Citizen Science und den Leipziger Pflastergeschichten und moderiert die Einordnung der Forschung für ein breiteres Publikum.
Alle Auftritte von Wieland Mikulajczyk →EEmma IschinskiGAST
Soziologin in der Forschungsgruppe 'Vermögen und soziale Ungleichheit' am Max‑Planck‑Institut für Gesellschaftsforschung; sie individualisierte Manager‑Magazin‑Reichenliste(n), identifizierte rund 1.700 Namen und wertete etwa 150.000 Presseartikel in acht deutschen Medien aus, um die mediale Sichtbarkeit der Reichtumselite zu untersuchen.
Alle Auftritte von Emma Ischinski →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.