Wie hart ist die Ballettausbildung wirklich, Sarah Weber?
28. Juli 2026 · 52 Min.
Die professionelle Ballettausbildung verlangt hohe Disziplin und Opferbereitschaft; Sarah Weber betont, dass harte, aber faire Trainingsmethoden, Vielseitigkeit und Mehrgleisigkeit für eine nachhaltige Karriere entscheidend sind.
Sarah Weber erzählt von ihrem ungewöhnlichen Werdegang vom Kinderballett in Berlin über eine strenge Ausbildung in Riga bis zu internationalen Engagements wie dem Nationalballett in Kairo. Sie beschreibt physische und psychische Härten der Ausbildung, Verletzungsrisiken und den starken Konkurrenzdruck im Beruf. Weber erläutert, wie wichtig Mehrgleisigkeit (Studium, Pädagogik, eigene Kompagnien) ist und fordert mehr weibliche Führung in der Ballettwelt sowie eine behutsame Modernisierung von Repertoire und Ausbildung.
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Wer spricht
EElise LanscheckHOST
Moderatorin der Folge »Frisch an die Arbeit«, führt das Interview mit Fragen zu Ausbildung, Arbeitsbedingungen und persönlichen Erfahrungen im Ballett.
Alle Auftritte von Elise Lanscheck →SSarah WeberGAST
Balletttänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin; absolvierte Nachmittagsausbildung an der Tanzakademie der Deutschen Oper Berlin, später eine strenge Ausbildung an der staatlichen Ballettschule in Riga und Weiterbildungen (u. a. Cannes). Sie tanzte international, darunter beim Nationalballett Kairo (2007–2012), gründete 2017 die Kompanie Ballet Blanc, leitet eine Ballettschule mit rund 100 Kindern und studierte Kulturmanagement sowie Deutsch als Fremdsprache und Tanzpädagogik.
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