Geladen – der Batteriepodcast
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Smartmeter-DESASTER Deutschland 😡 So schlimm ist es wirklich! Bastian Gierull

23. August 2026 · 42 Min.

Bastian Gerohl kritisiert den deutschen Smart‑Meter‑Weg als zu komplex, teuer und langsam – er bremst die Flexibilisierung und damit die Energiewende.

In der Folge erklärt Bastian Gerohl (Octopus Energy Germany), warum der deutsche Smart‑Meter‑Ansatz mit hoher Komplexität, teuren Geräten und einer zusätzlichen Steuerbox den Rollout ausbremst und Flexibilität blockiert. Er zeigt, wie fehlende Zähltechnik dynamische Tarife, Batteriespeicher, E‑Autos und Wärmepumpen daran hindert, auf Preissignale zu reagieren. Als Lösungen nennt er günstigere Smart‑Meter‑Light‑Modelle, 1: N‑Lösungen für Mehrfamilienhäuser und schnellere Rollout‑Pläne.

Zahlen & Fakten

5,5%

aktueller Stand des Smart‑Meter‑Rollouts nach etwa zehn Jahren

90%

Zielvorgabe für abgeschlossenen Smart‑Meter‑Rollout bis 2030 für Haushalte mit flexiblen Assets

-499 €/MWh

gemessene Tiefstwerte der Strompreise in Ausschlägen (Frühjahrsspitzen)

Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigen

+700 €/MWh

gemessene Höchstwerte der Strompreise in Ausschlägen (Frühjahrsspitzen)

60%

Angegebenes ungefährer Stand des Smart‑Meter‑Rollouts in Großbritannien (als Vergleich)

10 GW

ungefähre Größenordnung an Gaskraftwerksleistung, die als sinnvoll diskutiert wurde

20 GW

frühere Diskussionen über benötigte Gaskraftwerkskapazität (oberer Referenzwert im Gespräch)

2,6 TWh

Deutschland erstmals wieder Nettoexporteur von Strom im ersten Quartal 2026 (genannte Menge)

16.000 km

jährliche Kilometerleistung, die Octopus im Tarif als Beispiel für kostenloses Fahren angibt

200 MW

Näheres Beispiel: der Beitrag zur Netzentlastung durch jährliche Teilnahme an Verbrauchsreduktionen (genannte Größenordnung)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Problem: deutscher Smart‑Meter‑Weg und Rollout · ab 00:00: Der überkomplexe, teure Smart‑Meter‑Ansatz verzögert den Rollout und verhindert breite Flexibilisierung des Stromverbrauchs.
Volatile Strompreise, Stromhandel und Anbieterlösungen · ab 10:08: Starke Preisvolatilität und Stromhandel erfordern digitale Produkte (dynamische Tarife, Optimierung, V2G), damit Verbraucher und Anbieter profitieren.
Lösungsansätze: Smart‑Meter‑Light, Rollout‑Beschleunigung und lokale Netzsteuerung · ab 31:03: Beschleunigter Rollout, Smart‑Meter‑Light und 1: N‑Lösungen sollen breite Digitalisierung und Teilhabe sichern.

Quellen

• ArtikelNeue Zürcher Zeitung (Schaubild 2024 über grenzüberschreitenden Stromhandel)

• RedeLeon Hirt (LinkedIn‑Post: Empfehlung, PV‑Anlagen zeitweise abzuschalten)

• RedeKatharina Reiche (zitiertes Statement: ab 2030 spürbare Entlastung der Strompreise)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

B
Bastian GerohlGAST

Geschäftsführer bei Octopus Energy Germany; spricht in der Folge über die Probleme des deutschen Smart‑Meter‑Rollouts, die Bedeutung von Flexibilisierung (Batterien, E‑Autos, Wärmepumpen), Anbieterlösungen wie Zero Bills Home und die Notwendigkeit kostengünstigerer Smart‑Meter‑Modelle.

Alle Auftritte von Bastian Gerohl →

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