Geschichte – Inforadio rbb
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Eckart Conze blickt auf Krieg und Frieden seit dem 17. Jahrhundert

19. August 2026 · 9 Min.

Eckhard Konze zeigt, dass Krieg und Frieden seit 1648 eng verwoben sind und stabile Friedensordnungen nur schrittweise und durch gesellschaftliche Akzeptanz entstehen können.

In dem Gespräch erläutert der Marburger Historiker Eckhard Konze die zentrale These seines Buches »Friedlos – Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche«: Krieg und Friedenssuche durchziehen die deutsche Geschichte vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Konze betont, dass Friedensschlüsse oft erst durch kleine, stufenweise Schritte und durch Konsens zwischen Sieger:innen und Verlierer:innen stabil werden. Er zieht historische Beispiele (Westfalen 1648, Wiener Kongress 1814/15, Pariser Vorortverträge 1919, Nachkriegsordnung nach 1945) heran und diskutiert die Rolle politischer Akteure sowie der öffentlichen Meinung.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Krieg und Frieden als ineinanderfließender Prozess · ab 00:51
Große versus kleine Friedensschlüsse und ihre Stabilität · ab 02:02
Rolle politischer Akteure und der Massenöffentlichkeit · ab 05:25

Wer spricht

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Harald AselHOST

Harald Asel ist Moderator und Autor der Podcast-Serie 'Geschichte – Inforadio rbb' beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Er führt durch die Folge und leitet die Gespräche in der Ausstellung.

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Eckhard KonzeGAST

Eckhard Konze ist Professor für neuere und neueste Geschichte an der Universität Marburg. Er ist Autor des bei DTV erschienenen Buches 'Friedlos – Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche', in dem er die Verflechtung von Krieg und Friedenssuche vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart analysiert.

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