Resveratrol: Macht Rotwein wirklich jung? Warum es Trans-Resveratrol sein muss
5. August 2026 · 33 Min.
Resveratrol hat zellschützende und potenziell vorteilhafte Effekte, ist aber kein Wundermittel — Rotwein enthält zu wenig, und nur die stabile Form Trans‑Resveratrol ist in Studien wirksam.
Cordelia erklärt den Weg vom Hype zum nüchternen Befund: Ausgangspunkt waren beeindruckende Tierversuche (Sinclair, 2006), gefolgt von großen Erwartungen und einem gescheiterten Medikamentenprojekt. Im Labor zeigt Resveratrol vielversprechende Effekte auf Entzündung, Mitochondrien und Reparaturmechanismen, doch beim Menschen sind Ergebnisse heterogen. Entscheidend sind Bioverfügbarkeit, Dosis und die stabile Form Trans‑Resveratrol; praktisch wichtiger bleiben Bewegung, Schlaf und Ernährung.
Zahlen & Fakten
2006
Jahr der eingangs erwähnten Mäusestudien von David Sinclair
2008
Jahr der Übernahme von Sirtris durch GSK
2010
Jahr, in dem das Resveratrol‑Präparat SRT501 wegen Sicherheitsbedenken gestoppt wurde
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2013
Jahr, in dem GSK die Firma schloss
<1 mg pro Glas
Typische Resveratrol‑Menge in einem Glas Rotwein (sehr gering)
2 mg pro Liter
Durchschnittlicher Resveratrol‑Gehalt im Wein (pro Liter, genannt im Podcast)
150–1000 mg
In Studien verwendete Resveratrol‑Dosen, deutlich höher als in normaler Ernährung
150 mg
Angabe im Werbepartnerspot: Trans‑Resveratrol pro Tagesportion
2 Kapseln pro Tag
Empfohlene Einnahmemenge im Werbepartnerspot (Produktangabe)
Themen & Erkenntnisse
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