Gradmesser
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Sind wir an der 1,5-Grad-Grenze schon gescheitert?

21. November 2024 · 26 Min.

Obwohl 2024 das erste Jahr ist, in dem die globale Durchschnittstemperatur durchgehend 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegt, ist das Ziel noch nicht gescheitert – es muss als Orientierungspunkt bewahrt bleiben, um schnellstmögliche Emissionsreduktion zu erzwingen.

Die Folge behandelt, ob die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens mit der Überschreitung 2024 schon gescheitert ist. Klimawissenschaftler Niklas Höhne erklärt, warum das Ziel trotzdem wichtig bleibt, welche Extremwetter-Auswirkungen bereits sichtbar sind und warum die erneuerbaren Energien – nicht Verzicht – die Hoffnung für schnelle Emissionsreduktionen darstellen. Er betont auch, dass die aktuelle Klimapolitik zwar nicht ausreicht, aber bereits zu messbar besseren Szenarien geführt hat als noch vor neun Jahren.

Themen & Erkenntnisse

Die 1,5-Grad-Grenze 2024: Überschreitung und ihre Bedeutung · ab 59:00
Warum die 1,5-Grad-Grenze als Ziel erhalten bleiben muss · ab 06:00:00
Erneuerbare Energien als Game-Changer und globale Hoffnung · ab 14:23:00

Wer spricht

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Ruth ZiesingerHOST

Moderatorin und Redakteurin des Gradmesser-Podcasts des Tagesspiegels. Sie führt durch die Folge und stellt Fragen zur internationalen Klimapolitik und -finanzierung. Der Podcast befasst sich mit Klimapolitik und deren Auswirkungen.

Alle Auftritte von Ruth Ziesinger →
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Niklas HöhneGAST

Klimawissenschaftler und Direktor des New Climate Institute in Köln. Er ist einer der Autoren des Climate Action Tracker und verfolgt die Einhaltung von Klimazielen durch nationale Politiken. Höhne hat seit 1995 an UN-Klimakonferenzen teilgenommen und arbeitete für das Sekretariat der UN-Klimarahmenkonvention. Er befasst sich mit der Frage, wie Staaten ihre Treibhausgasemissionen reduzieren und Klimaneutralität erreichen können.

Alle Auftritte von Niklas Höhne →

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