Elektro-Autos als Stromspeicher – Nische oder Zukunftsvision?
2. Juni 2026 · 38 Min.
Elektroautos können mit bidirektionalem Laden als dezentrales Speichersystem das Energienetz stabilisieren und die Stromkosten für Nutzer senken – müssen aber erst regulatorisch freigemacht und technisch skaliert werden.
Die Folge behandelt das Potenzial von Elektrofahrzeugen als Stromspeicher für die Energiewende. Dr. Robert Kors vom Fraunhofer-Institut erklärt, dass die Speicherkapazität der bestehenden Elektroauto-Flotte bereits das Dreifache der deutschen Pumpspeicherkraftwerke entspricht. Markus Fendt von The Mobility House zeigt auf, wie bidirektionales Laden konkret funktioniert und welche wirtschaftlichen Anreize Kunden erhalten können – exemplarisch am französischen Markt, wo Nutzer bereits 10 bis 11 Cent pro eingesteckter Stunde verdienen. Die zentralen Hürden sind Regulierung, Netzentgelte, unzureichende Digitalisierung der Netzbetreiber und fehlende Smart-Meter-Infrastruktur.
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Wer spricht
MMichael SchöppelHOST
Journalist und Moderator beim Handelsblatt; präsentiert den Podcast »Handelsblatt Green & Energy« zu Themen wie erneuerbare Energien, Elektromobilität und nachhaltige Wirtschaft.
Alle Auftritte von Michael Schöppel →DDr. Robert KorsGAST
Leiter der Abteilung Intelligente Netze am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), Experte für Vehicle-to-Grid und Stromspeicherung
Alle Auftritte von Dr. Robert Kors →MMarkus FendtGAST
Geschäftsführer des Technologieunternehmens The Mobility House, spezialisiert auf intelligente Verbindung von Elektromobilität und Stromnetz
Alle Auftritte von Markus Fendt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.