Goldpreis: Ist der Boden nach den Verlusten in diesem Jahr erreicht? / G7-Gipfel: Annäherung zwischen Trump und Europa
17. Juni 2026 · 29 Min.
Der G7-Gipfel führte zu einer Annäherung zwischen den USA und europäischen Staaten in der Ukraine‑ und Iran‑Politik; der Goldpreis hat seine Jahresgewinne wieder abgegeben und bleibt durch Ölpreis, Inflationserwartungen und mögliche Zinsbewegungen fragil.
Beim G7‑Gipfel einigten sich die Mitgliedstaaten darauf, die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken (insbesondere Luftverteidigung) und den Druck auf Russland zu erhöhen; zugleich sieht die Runde das Iran‑Abkommen als historische Chance, fordert aber klare Folgeregelungen. Die Märkte zeigen sich vor dem ersten Zinsentscheid unter dem neuen FED‑Chair verhalten; Zinserwartungen und Ölpreisentwicklung bestimmen die Stimmung. Im Edelmetallsegment erläutert Tobias Kascha, dass Gold nach dem Kriegsbeginn wegen Öl‑ und Inflationssorgen zunächst verkauft wurde, nun aber von Zentralbankkäufen gestützt wird und weiterhin sehr anfällig für Fed‑Signale und die Stabilität eines möglichen Iran‑Deals ist.
Zahlen & Fakten
60%
Anteil der Investoren, die vor der FED‑Sitzung an mindestens eine Zinserhöhung in diesem Jahr glauben (Erwartung an den Terminmärkten).
11%
Spitzenverlust der BMW‑Aktie am Tag der Gewinnwarnung.
7,5%
Verlust der BMW‑Aktie zum Zeitpunkt der Berichterstattung.
Weitere 8 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
8%
Kursanstieg der Auto1‑Aktie im MDAX nach positivem Kapitalmarkt‑Tag.
5.599 $
Im Transkript genannter früherer Höchststand des Goldpreises (als Allzeithoch genannt).
4.300 $
Ungefährer Goldpreis zum Zeitpunkt der Sendung (pro Feinunze).
45%
Anteil der Zentralbanken, die laut World Gold Council in den nächsten 12 Monaten Gold zukaufen wollen.
24.900
Punkte‑Stand (knapp) des DAX am Nachmittag, rund 0,2% im Minus.
~10 t
Annäherndes Goldkaufvolumen Chinas im Mai (als "fast 10 Tonnen" genannt).
>1.000 t
Jährliche Goldkäufe der Notenbanken in 2023 und 2024 (jeweils mehr als 1000 Tonnen), im Transkript als Summenangabe genannt.
244 t
Goldkäufe im ersten Quartal 2026 (Transkriptangabe), etwa +3% gegenüber Vorjahreszeitraum.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AArnes MichijewiczHOST
Moderator, eröffnet die Folge, führt durchs Marktupdate und moderiert die Gespräche.
Alle Auftritte von Arnes Michijewicz →AAndrea KünnenHOST
Redaktionskollegin, präsentiert das Markt‑Update mit DAX‑ und US‑Markt‑Analysen sowie Einzelaktien‑Beobachtungen.
Alle Auftritte von Andrea Künnen →TTobias KaschaGAST
Deutschland‑Geschäftsführer von Filoro Edelmetalle; erläutert Ursachen des Goldpreisrückgangs und Marktmechanismen.
Alle Auftritte von Tobias Kascha →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.