Tabubruch: VW prüft offenbar Verkauf und Fertigung chinesischer Modelle in Europa / Warum Rüstungsaktien schwächeln
30. Juni 2026 · 33 Min.
Volkswagen prüft den Import und die Produktion chinesischer Modelle in Europa – ein bislang tabuisierter Schritt zur Krisenbewältigung, während Rüstungsaktien nach dem geplatzten Fregatten-Deal deutlich unter Druck geraten.
Die Folge behandelt zwei Schwerpunkte: Erstens die tiefe Strukturkrise bei Volkswagen, in der Vorstandschef Oliver Blume drastische Sparmaßnahmen prüft – darunter der Abbau von bis zu 100.000 Stellen, Werksschließungen und erstmals auch der Import sowie die mögliche Produktion von in China entwickelten VW-Modellen in Europa. Zweitens die massive Volatilität im Rüstungssektor, angetrieben durch die gestoppte Fregatte F126 der Bundeswehr, die zum 40-prozentigen Kursverlust von Rheinmetall seit Jahresbeginn beiträgt – wobei die langfristige Nachfrage der Bundeswehr nach Rüstungsgütern jedoch strukturell bestehen bleiben dürfte.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AArniss MichijewiczHOST
Host und Moderator des Wirtschaftspodcasts „Handelsblatt Today" bei Handelsblatt. Arniss Michijewicz moderiert täglich aktuelle Wirtschaftsthemen wie Automobilindustrie und Rüstungssektor und führt dabei prägnante Interviews mit Experten und Entscheidungsträgern.
Alle Auftritte von Arniss Michijewicz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.