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#48: Martine Ruggli - Die zentrale Rolle der Apotheken im Gesundheitswesen

10. Februar 2026 · 50 Min.

Apotheken müssen ihre Rolle von reinen Medikamentenverkäufern zu umfassenden Gesundheitsdienstleistern transformieren, um die wachsenden Herausforderungen des Schweizer Gesundheitssystems wie Fachkräftemangel und Versorgungsengpässe bewältigen zu können.

Die Folge diskutiert die zentrale Rolle von Apotheken im Schweizer Gesundheitswesen und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Martine Ruggli, Präsidentin von pharmaSuisse, erläutert, wie sich Apotheken durch neue Leistungen wie Medikationsanalyse, Impfungen und Therapieoptimierung wandeln, während sie gleichzeitig mit Fachkräftemangel und globalen Lieferkettenproblemen kämpfen. Die Diskussion zeigt, wie Task-Shifting und Digitalisierung Lösungsansätze bieten, um die Versorgung zu sichern und Kosten zu senken.

Zahlen & Fakten

40 Prozent

Anteil der Bevölkerung, die Medikamente nicht wie verordnet nimmt

55 Prozent

Anteil der Empfehlungen von Apothekern bei Medikationsanalyse, die von Ärzten umgesetzt wurden (Pilot-Studie)

70 Prozent

Anteil des Apotheken-Umsatzes aus Rezeptmedikamenten in der Romandie

Weitere 10 Zahlen & Fakten anzeigen

10-30 Prozent

Anteil des Apotheken-Umsatzes aus Rezeptmedikamenten in Deutsch-Schweiz (SD-Kantone)

1800

Anzahl der Apotheken in der Schweiz

über 25 Jahre

Berufserfahrung von Martine Ruggli bei pharmaSuisse

4,5 Jahre

Amtszeit von Martine Ruggli als Präsidentin von pharmaSuisse

80

Anzahl der Mitarbeiter bei pharmaSuisse (Teilzeit)

60

Vollzeitäquivalente bei pharmaSuisse

4-5 Jahre

Dauer der Versorgungsengpässe seit Corona

1-1,5 Stunden

Zeitaufwand für eine Medikationsanalyse in der Apotheke

ein Drittel

Anteil von Generika-Wirkstoffen, bei denen es weltweit nur einen Hersteller gibt

viermal mehr

Höhere Kosten für nicht-adhärente Patienten im Vergleich zu adhärenten Patienten

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Martine Ruggli und die Rolle von pharmaSuisse · ab 01:50: Martine Ruggli ist Präsidentin von pharmaSuisse seit 4,5 Jahren und verfügt über 25 Jahre Branchenerfahrung. Als Dachverband mit 80 Mitarbeitern vertritt pharmaSuisse Schweizer Apotheken in Bildung, Politik und Tarifierung.
Herausforderungen: Fachkräftemangel und Versorgungsengpässe · ab 10:30: Fachkräftemangel und Lieferkettengpässe bei Medikamenten sind die größten Herausforderungen für Schweizer Apotheken. Günstige Generika werden zunehmend nicht mehr bei uns hergestellt, sondern in Asien produziert.
Task-Shifting und neue Leistungen für Apotheken · ab 35:20: Durch Task-Shifting können Apotheken häufige Gesundheitsprobleme wie Blasenentzündung oder Halsschmerzen behandeln, Impfungen verabreichen und Therapien optimieren. Das Kostendämpfungspaket 2 ermöglicht OKP-Vergütung dieser Leistungen.
Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern in der Schweiz · ab 18:46: Selbstdispensations-Kantone (deutsch) versus Nicht-SD-Kantone (Romandie, Basel-Stadt, Aargau) führen zu unterschiedlichen Kooperationsmodellen zwischen Ärzten und Apothekern. Diese Unterschiede beeinflussen direkt das Geschäftsmodell von Apotheken.
Digitalisierung: E-Rezept, POS-Systeme und EPD · ab 40:50: E-Rezepte erhöhen Sicherheit und ermöglichen schnellen Versand (auch per WhatsApp). POS-Systeme müssen kontinuierlich weiterentwickelt werden, um neue Leistungen, Dokumentation und EPD-Integration abzubilden.

Quellen

StudieStudie zum Generika-Herstellungsrisiko: ein Drittel der Generika-Wirkstoffe werden weltweit von nur einem Hersteller produziert

RechtCritical Medicament Act in Europa

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.