#51: Michael Jordi - GDK, EFAS und die Zukunft der Schweizer Gesundheitspolitik
24. August 2026 · 1 Std. 42 Min.
Michael Jordi erklärt, dass der Schweizer Föderalismus Stabilität bringt, aber Digitalisierung, vernetzte Daten und gezielte Qualitätsarbeit dringend vorangetrieben werden müssen, damit Reformen wie EFAS und bessere Tarifierung das System effizienter und patientenfreundlicher machen.
Michael Jordi, langjähriger Generalsekretär der GDK und Präsident der Eidgenössischen Qualitätskommission, reflektiert seine Karriere und zentrale Herausforderungen des Schweizer Gesundheitswesens. Er kritisiert den langsamen Fortschritt beim elektronischen Gesundheitsdossier, erläutert Chancen und Grenzen des EFAS-Wechsels, diskutiert Föderalismus, Tarif- und Prämienfragen sowie die Bedeutung von Datenverknüpfung. Abschliessend betont er die Notwendigkeit stärkerer Prävention und eine menschlichere Palliative Care.
Zahlen & Fakten
55 %
Anteil, den Kantone typischerweise an stationären Kosten tragen (Kontext EFAS/Diskussion zur Kantonsfinanzierung).
1–2 %
Schätzung des Anteils der Gesundheitsausgaben, der derzeit in Prävention investiert wird.
20–25 %
Schätzungsbereich für unnötige oder überflüssige Leistungen, die Qualitätspolitik reduzieren könnte.
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
22 Jahre
Laufzeit (vom Host genannt) als Generalsekretär der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK).
40 Jahre
Angabe zur persönlichen Lebenssituation: seit 40 Jahren mit seiner Frau zusammen.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchSterblich sein: Was am Ende wirklich zählt — Atul Gawande (Buch, vom Gast als Lektüre genannt)
• RechtKrankenversicherungsgesetz (KVG) — schweizerisches Gesetz zur Organisation und Finanzierung der Krankenversicherung (als Referenzrahmen mehrfach im Gespräch genannt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.