HerStory - Geschichte(n) von Frauen und Queers
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Wiborada und Frauengeschichte: Live in St. Gallen

23. Juni 2026 · 1 Std. 15 Min.

Frauengeschichten sollten vielschichtig, kontextualisiert und quellenkritisch erzählt werden, statt in vereinfachende Heldinnen- oder Anti-Helden-Mythen zu verfallen.

Die Live-Diskussion beim Wiborada-/Viborada-Jubiläum lotet aus, wie Frauenbiografien populär vermittelt werden können, ohne historische Komplexität zu opfern. Im Fokus stehen die Arbeitsweisen von Historikerinnen und Medienschaffenden, die Bedeutung der Quellenkritik und der historische Kontextualisierung sowie die Probleme von vereinfachenden 'Heldinnen'-Narrativen. Zugleich werden Erinnerungspolitik, Marktmechanismen und die Frage behandelt, wie Frauengeschichte dauerhaft in Bildung und Öffentlichkeit verankert werden kann.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Anlass und Aufbau des Panels
Arbeitsweisen beim Erzählen von Frauenbiografien
Quellenkritik, Anachronismen und Begriffsprobleme
Popularisierung, Heldinnen-Narrative und Erinnerungspolitik

Wer spricht

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Jasmin LörchnerHOST

Freie Journalistin, Podcasterin und Autorin mit Schwerpunkt Geschichte. Sie studierte Sprach- und Kommunikationswissenschaften, Geschichte und VWL, volontierte bei der Financial Times Deutschland und ist als Autorin u. a. für Spiegel Geschichte tätig. Bekannt als Produzentin des Podcasts ‚Her Stories/HerStory‘, in dem sie seit 2020 Frauen- und queerhistorische Biografien einem breiten Publikum vorstellt.

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J
Judith GroßeHOST

Historikerin und Leiterin des Archivs für Frauen- und Sozialgeschichte Ostschweiz in St. Gallen. Sie moderierte das Panel und brachte Archivperspektiven, Fragen zur Vermittlung und praktische Erfahrungen aus der Arbeit mit frauengeschichtlichen Quellen in die Diskussion ein.

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Caroline ArniGAST

Professorin für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte feministischer Kritik, soziale Beziehungen und Wissenschaftsgeschichte. Sie schrieb u. a. die Porträtsammlung ‚Lauter Frauen‘ und das jüngere Buch über frühsozialistischen Feminismus; im Panel erläuterte sie quellennahe, erzählerische Zugänge zu Biografien.

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C
Corinne WiedemarGAST

Mitglied des Organisationskreises des Vereins Viborada Jubiläum 2026, die das Panel initiierte. In ihrer Einführung erläuterte sie Ziel und Zusammensetzung des Vereins (Vertreterinnen aus Kirche, Kultur, Historikerinnen und Feministinnen) und den Anspruch, die Figur Viborada vielfältig und kritisch ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

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