
His2Go#236 - Kunstraub in der Kathedrale: Der Diebstahl der „Gerechten Richter“
6. Juli 2026 · 1 Std. 4 Min.
Der Diebstahl einer Tafel des Genter Altars 1934 entwickelte sich zu einem rätselhaften Erpresserbriefwechsel mit teilweiser Rückgabe, einem toten Verdächtigen und bis heute ungeklärtem Verbleib der Tafel „Die gerechten Richter“.
Am 10. April 1934 verschwanden aus der St.-Bavo-Kathedrale in Gent zwei bemalte Flügeltafeln des Genter Altars; nach einem langen Briefwechsel forderten die Täter eine Million belgische Franc als Lösegeld. Die Polizei erhielt ein zurückgegebenes Gemälde, das zweite blieb verschwunden. Monate später offenbarte ein Sterbender angebliche Kenntnisse über den Verbleib, doch die Ermittlungen blieben widersprüchlich und das Werk gilt bis heute als verschollen.
Zahlen & Fakten
630.000 US$
Zuwendung der Getty Foundation (2010) für die umfassende Restaurierung des Genter Altars
10. April 1934
Datum des Diebstahls aus der St.-Bavo-Kathedrale in Gent
25.000 Fr.
Zunächst ausgesetzte Belohnung des Bischofs und später genannte Teilzahlung bei Übergabe
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500.000 Fr.
Gerüchteweise von einem anonymen Wohltäter erhöhte Belohnung zur Wiederbeschaffung
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchCharney, Noah (2010): Stealing the Mystic Lamb. The true story of the world's most coveted masterpiece, PublicAffairs New York
• BuchSchmidt, Paul (1995): Der Genter Altar, Davidfonds/Leuven, 2. Auflage
• RechtVersailler Vertrag (im Transkript: Erwähnung von Artikel 247 zur Rückgabe von Kulturgut)
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• Getty Foundation (Bereitstellung von 630.000 US$ zur Restaurierung des Genter Altars, 2010, im Transkript genannt)
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