
His2Go Revisited (3/4) - Verbrechen im Chagos-Archipel
17. August 2026 · 1 Std. 17 Min.
Die völkerrechtswidrige Abtrennung des Chagos-Archipels und die erzwungene Deportation seiner Bewohner wurden international gerügt, doch die Rückgabe an Mauritius und die tatsächliche Rückkehr der Chagosianer bleiben politisch umstritten und verzögert.
Die Folge erzählt die Geschichte der zwangsweisen Umsiedlung der chagosianischen Bevölkerung in den 1970er Jahren, ihre Leben in der Diaspora und den jahrzehntelangen juristischen Kampf um Rückkehr und Entschädigung. Zentral ist das persönliche Schicksal von Lisby Elysée, einer der etwa 1.500 Vertriebenen, deren Zeugnis vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) 2019 zu einem wegweisenden Gutachten führte. Die Episode erläutert die völkerrechtlichen Grundlagen (UN-Charta, Resolution 1514), Gerichtsverfahren, geleakte Dokumente und politische Manöver, die den Streit begleiteten. Abschließend wird der aktuelle Stand diskutiert: Verhandlungsangebote, ein 2024/2025 angekündigtes Übergabe-/Pachtmodell und die fortbestehende politische Unsicherheit wegen externer Einflussnahmen.
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Wer spricht
LLisby ElyséeGAST
Lisby Elysée, geboren auf der Ile du Coins (Peros Banos Atoll), gehörte zu den etwa 1.500 1973 zwangsdeportierten Chagosianern. Sie wurde hochschwanger vertrieben, verlor dabei ein Kind und lebte danach in Port Louis (Mauritius). Jahrzehntelang kämpfte sie für Rückkehr und Entschädigung; ihr persönliches Video‑Zeugnis wurde beim IGH 2019 gezeigt. In der Folge repräsentiert sie die Erfahrungen und Forderungen der Vertriebenen.
Alle Auftritte von Lisby Elysée →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.