Exporte - Was mit unseren Altkleidern in Ghana passiert
13. August 2026 · 43 Min.
Europäische Altkleiderexporte nach Ghana sind Teil einer bestellbasierten, internationalen Handelskette: sie verlängern die Nutzungsdauer von Textilien und schaffen Einkommen vor Ort, verschieben aber gleichzeitig Abfall und Umweltprobleme in Länder mit unzureichender Entsorgungsinfrastruktur.
Zahlen & Fakten
5,8 Mio. t
Geschätzte Menge an Alttextilien, die in der EU jährlich gesammelt werden.
55%
Anteil der in Deutschland erfassten Textilien, die laut Schätzungen für Wiederverwendung geeignet sind.
60%
Anteil der Kantamanto-Marktfläche, der laut Angabe nach einem Brand zerstört wurde (Schätzung).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieGreenpeace ("vergiftete Geschenke" – genannte Publikation/Beispiel zu ökologischen Folgen von Secondhand-Importen)
• ArtikelFrankfurter Allgemeine (Artikel zum Look von Cantamanto)
• RechtKreislaufwirtschaftsgesetz (deutsches Gesetz zur Abfallbewirtschaftung, im Vortrag als rechtlicher Rahmen genannt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AAnn-Christine ReinkenhoffGAST
Ann-Christine Reinkenhoff ist Kulturanthropologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Freiburg. In ihrer Forschung untersucht sie praktische Abläufe und Narrative im globalen Secondhand-Textilhandel; für ihre Masterarbeit war sie 2022/2023 mehrere Monate in Ghana (u.a. Accra/Kantamanto) und hielt den Vortrag 'Europäische Altkleiderexporte nach Ghana – Segen oder Fluch?' am 3. März 2026 in Bremen.
Alle Auftritte von Ann-Christine Reinkenhoff →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.