Krisenmodus - Wie lässt sich das Kippen von Demokratien verhindern?
6. August 2026 · 51 Min.
Aurel Croissant erklärt, dass demokratische Resilienz die Fähigkeit von Demokratien ist, Krisen zu absorbieren, sich selbst zu korrigieren und so ihren demokratischen Kern zu bewahren; Deutschland gilt als vergleichsweise resilient, zeigt aber Schwächen bei Repräsentation und gesellschaftlicher Integration.
Der Politikwissenschaftler Aurel Croissant definiert demokratische Resilienz als einen Prozess, der sowohl die Verhinderung substantieller demokratischer Verluste als auch die Fähigkeit zur demokratischen Selbstkorrektur umfasst. Er unterscheidet Resilienzleistung (Initial-, Bestands- und Erholungsresilienz), vier Kapazitätsbereiche (Institutionen, Repräsentation, Zivilgesellschaft, politische Gemeinschaft) und fünf Mechanismen (Blockade, Korrektur, Mobilisierung, Adaption, normative Stabilisierung). Im Vergleich zeigt er unterschiedliche Resilienzpfade weltweit und ordnet Deutschland als belastet, aber weiterhin insgesamt resilient ein.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKatrin UllendorfHOST
Moderatorin der Folge und von ‚Hörsaal‘ bei Deutschlandfunk Nova; leitet die Episode ein und führt durch den Vortrag, stellt Fragen und fasst abschließend zusammen.
Alle Auftritte von Katrin Ullendorf →AAurel CroissantGAST
Professor für vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind vergleichende Demokratisierung, Autoritarismus und die Theorie sowie Messung demokratischer Resilienz. In der Ringvorlesung hielt er den Vortrag ‚Resilienz demokratischer Systeme – Deutschland im internationalen Vergleich‘ (15. Juni 2026).
Alle Auftritte von Aurel Croissant →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.