Palliativmedizin verbessert die Lebensqualität am Lebensende und muss früher integriert sowie durch wohnortnahe Strukturen (Palliativstationen, Hospize, spezialisierte ambulante Versorgung) flächendeckend verfügbar gemacht werden.
In seinem Vortrag erklärt Ulf Sibelius, warum Palliativmedizin als eigene Disziplin nötig ist: Sie richtet sich an Menschen mit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankungen und zielt auf Symptomkontrolle, psychosoziale Begleitung und Erhalt von Lebensqualität. Sibelius beschreibt den historischen Wandel, kritisiert die Medikalisierung und Marginalisierung Sterbender und stellt Versorgungsformen wie Palliativstationen, Hospize und SAPV sowie das Konzept der frühen Integration vor. Abschließend betont er, dass demografischer Wandel und die Häufigkeit chronischer Erkrankungen eine stärkere palliative Versorgung erfordern.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
NNina Wuss-BartelsHOST
Moderatorin der Sendung 'Hörsaal' bei Deutschlandfunk Nova, die diese Folge einleitet und abschließt. In der Aufnahme begrüßt und verabschiedet sie die Zuhörenden und leitet zum Vortrag von Ulf Sibelius über.
Alle Auftritte von Nina Wuss-Bartels →UUlf SibeliusGAST
Oberarzt und Professor am Universitätsklinikum Gießen, engagiert in der Entwicklung der Palliativmedizin. Er hielt am 9. Dezember 2025 die Seniorenvorlesung ‚Palliativmedizin – eine neue Disziplin?‘ und erklärt darin Konzepte, Versorgungsformen (Palliativstation, Hospiz, SAPV) sowie die Bedeutung früher Integration.
Alle Auftritte von Ulf Sibelius →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.