Hörsaal – Deutschlandfunk Nova
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Verschwörungstheorien - Nicht jeder Irrglaube ist gleich gefährlich

10. September 2026 · 41 Min.

Michael Butter erklärt, dass Verschwörungstheorien zwar demokratiegefährdend und teils gewaltfördernd sein können, aber nicht jeder Irrglaube gleich gefährlich ist und Prävention sowohl Ursachenbekämpfung als auch persönliche Gesprächsangebote braucht.

Michael Butter, Professor für amerikanische Literatur und Kulturgeschichte, skizziert, wie Verschwörungstheorien entstehen, welche sozialen Sorgen sie spiegeln und in welchen Fällen sie gefährlich werden können. Er differenziert zwischen harmlosen, vagen Theorien und solchen, die mit menschenfeindlichen Ideologien verbunden sind und zur Radikalisierung führen. Butter diskutiert Beispiele (Sturm auf das Kapitol, medizinische Leugnung) und untersucht, welche Gegenmaßnahmen auf gesellschaftlicher und individueller Ebene sinnvoll sind.

Themen & Erkenntnisse

Grundlagen: Was sind Verschwörungstheorien und warum glauben Menschen daran?
Gefährdungspotenzial: Wann werden Theorien gefährlich?
Gegenstrategien und Umgang im Alltag

Wer spricht

N
Nina BusbartelsHOST

Moderation der Folge: Nina Busbartels führt durch das Hörsaal‑Format, eröffnet und schließt die Episode, leitet zum Vortrag über und kündigt weiterführende Hinweise in den Shownotes an.

Alle Auftritte von Nina Busbartels →
M
Michael ButterGAST

Professor für amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen; forscht zu Verschwörungstheorien, war an einem Projekt zum Einfluss der Digitalisierung am King's College London beteiligt und hielt den Vortrag ‚Was Verschwörungstheorien anrichten und was wir dagegen tun können‘ am 22. Juni 2026 in Heidelberg.

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