Die kurz dauernde, aber heftige Schlacht um Nürnberg im April 1945 zeigt, wie die symbolische Rolle der Stadt im Nationalsozialismus einen verzweifelten Häuserkampf mit hohen Verlusten für Soldaten und Zivilisten heraufbeschwor.
Im April 1945 wurde Nürnberg, einst Zentrum der Reichsparteitage, zum Schauplatz eines fünf Tage andauernden, blutigen Gefechts. Die Verteidigung bestand überwiegend aus Volkssturm, Hitlerjugend, Reichsarbeitsdienst und versprengten Wehrmachtseinheiten; die Angreifer verfügten über überlegene Feuerkraft und setzten Artillerie und Panzer ein. Die Kämpfe führten zu großer Zerstörung, hunderten Toten auf allen Seiten und zu symbolischen Bildern des amerikanischen Sieges am 20. April.
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