
Crime History: Ein filmreifer Mord - Erschossen im laufenden Kino-Programm
4. September 2026 · 51 Min.
Ein ehemaliger Bühnenmeister gestand den tödlichen Schuss in einem Neuköllner Kinobüro; vor Gericht wurde die Tat als Totschlag gewertet und mit acht Jahren Zuchthaus bestraft.
Im Januar 1931 wird der Geschäftsführer eines großen Neuköllner Kinos während der Abendvorstellung erschossen. Die Ermittlungen leiden unter einem verwüsteten Tatort und widersprüchlichen Alibis. Ballistische Hinweise auf amerikanische Munition und ein späteres Geständnis führen zur Anklage eines früheren Mitarbeiters; das Gericht bewertet das Geschehen als unüberlegten Totschlag und verhängt eine Zuchthausstrafe.
Zahlen & Fakten
1.200 Mark
Tagesaufführungseinnahmen in Höhe von etwa 1.200 Mark im Mercedes-Palast, Berlin, Januar 1931.
210 Mark
Fehlender Bargeldbetrag von 210 Mark aus der Abendkasse des Mercedes-Palasts.
600 Mark
Fehlender Beutel mit 600 Mark aus dem Tresor des Mercedes-Palasts.
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2.800 Plätze
Kapazität des Mercedes-Palasts in Neukölln mit rund 2.800 Sitzplätzen.
8 Jahre
Strafe: Verurteilung zu acht Jahren Zuchthaus wegen Totschlags im Mai 1931.
24 Seiten
Umfang des handgeschriebenen Geständnisses, das der Angeklagte der Mordkommission übergab.
1.9.1897
Geburtsdatum von Karl Urban (angegeben als 1.9.1897 in Neuseidnitz bei Dresden) aus den Ermittlungsakten.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJana FalkensteinHOST
Jana Falkenstein: rbb-Journalistin und Moderatorin des Podcasts ‚Crime History‘. In der Folge führt sie durch die Rekonstruktion des frühen 20.‑Jahrhundert‑Falls und moderiert Interviews und O-Töne.
Alle Auftritte von Jana Falkenstein →FFlorian ProkopHOST
Florian Prokop: rbb-Journalist und Co‑Moderator von ‚Crime History‘. Er präsentiert die Fallchronologie, hinterfragt Ermittlungs‑ und Medienereignisse und diskutiert Details mit Expertinnen und Gästen.
Alle Auftritte von Florian Prokop →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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