Stablecoins als "Infrastruktur für die Finanzwelt der Zukunft"
15. Juni 2026 · 9 Min.
Stablecoins und blockchainbasierte Zahlungsinfrastruktur werden als technische Basis für die Finanz- und Kapitalmarktinfrastruktur der Zukunft dienen, unabhängig von kurzfristigen Kursbewegungen einzelner Kryptowährungen.
Christian Niedermüller erläutert im Gespräch seine neue Rolle als CEO von LDC EU (LianLian) in Europa und beschreibt, wie das Unternehmen digitale Zahlungsinfrastruktur für B2B-Kunden aufbaut. Er betont, dass Konferenzen wie Proof of Talk einen institutionellen Umschwung zeigen: Großbanken und Asset-Manager arbeiten zunehmend an On‑Chain-Lösungen. Stablecoins sieht er als wichtige Komponente besonders für grenzüberschreitende Zahlungen und Collateral-Management; die MiCA-Regulierung bringt dafür klare Vorgaben. Kurzfristige Krypto-Kursbewegungen (z. B. Bitcoin) betrachtet er als weitgehend losgelöst von der langfristigen Infrastrukturoptik.
Zahlen & Fakten
6–7
Anzahl der größten Exchanges, die laut Niedermüller ein EU‑Headquarter in Wien haben
2–3 Jahre
Zeithorizont, der nicht ausreiche, um die komplette Digitalisierung der Kapitalmarktstruktur abzuschließen ("nicht in zwei, drei Jahren")
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtMiCA‑Regulierung (EU‑Rahmen für Markets in Crypto‑Assets)
• RedeLarry Fink (Aussage: "it's not a matter if, but when everything moves on chain")
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristian NiedermüllerGAST
CEO von LDC EU (der in Wien ansässigen Europa‑Tochter von LianLian) und Managing Director für das Web3‑Business; zuvor tätig bei KuCoin in Wien, Mitgründer der Digital Asset Association Austria und verantwortlich für Aufbau digitaler Zahlungs‑ und Asset‑Infrastruktur für B2B‑Kunden.
Alle Auftritte von Christian Niedermüller →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.