IQ – Wissenschaft und Forschung
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IQ – Wissenschaft und Forschung

Grüne Elektronik aus Pilzen - Super-Material der Zukunft?

11. Juli 2026 · 24 Min.

Pilze können als nachwachsende, abbaubare Materialien und sogar als lebende Energie- oder Informationsquelle in der Elektronik genutzt werden.

Die Episode stellt das junge Forschungsfeld der Myceliotronics vor: Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie Pilzmycel als Material für biegbare Platinen, selbstheilende Roboterhäute oder sogar als Teil von Batterien und Rechensystemen dienen kann. In Laboren in Linz, Zürich und der Schweiz entstehen erste Prototypen wie Pilzplatinen und lebende Pilzbatterien. Gleichzeitig zeigen Messungen elektrische Impulse in Mycel-Netzwerken, was langfristig Konzepte für Pilz-basierte Speicher oder Biokomputer eröffnen könnte.

Zahlen & Fakten

2–4 Millionen

Geschätzte Anzahl von Pilzarten auf der Erde

90%

Annähernde Genauigkeit, mit der Shiitake‑Pilze frühere Stromzustände speichern konnten

10 Quadratzentimeter

Größe der prototypischen, dünnen Pilzplatinen

Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigen

2 Jahre

Dauer, seit der Kaltenbrunner und sein Team an dem Projekt arbeiten (‚Seit über zwei Jahren‘)

5 cm

Durchmesser einer prototypischen Pilzbatterie-Scheibe

rund 40

Anzahl der Mitarbeitenden im Labor von Gustav Nyström

0,5 V

Enge typische Spannung einer Pilzbatterie im Versuch

1,5 V

Spannungsvergleich mit einer üblichen Wecker-Batterie

1 Woche

Ungefährer Laufzeit einer Pilzbatterie, bevor Nahrung/Wasser aufgebraucht sind

8 Minuten

Intervall eines elektrischen Pulses beim Austernpilz (als Beispiel für sehr langsame Signale)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Pilze, Mycel und das Potenzial für grüne Elektronik · ab 00:30
Myceliotronics im Labor: Pilzplatinen und lebende Roboterhäute · ab 02:21
Pilzbatterien, elektrische Impulse und die Vision vom Pilzcomputer · ab 10:50

Quellen

StudieOhio State University: Vorstellung (Oktober 2025) eines Pilz‑Mikrochips, der elektrische Zustände in Shiitake‑Pilzen speichern kann

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

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Miriam GarufoHOST

Miriam Garufo hat die für die Sendung ausgewertete Studie eingehend recherchiert und erklärt die Bedeutung von Mycelnetzwerken für Kohlenstoffspeicherung und Klima. Sie ist Autorin einer weiteren IQ‑Folge zur Anwendung von Pilzen in der Elektronik und erhielt für Pilzberichterstattung eine Auszeichnung.

Alle Auftritte von Miriam Garufo

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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