IQ – Wissenschaft und Forschung
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Tracking von Wildtieren (3) - Ein Gepardenkind überlebt ganz allein

15. August 2026 · 29 Min.

Das Gepardenjungtier mit der Kennnummer 784 überlebte überraschend allein, nachdem Forscher:innen es per Senderhalsband über Jahre beobachtet und unterstützt hatten.

Jenny von Sperber erzählt die Biografie des Gepardenmädchens 784 und ihrer Schwester, deren Mutter früh verschwand. Biologin Anna Kassler und ihr Team vom Zambian Carnivore Program verfolgten die Tiere per Senderhalsband, dokumentierten Jagdversuche, Gefahren und Überlebensstrategien. Forscher wie Dan Smith und Kings Chimungo beobachteten, wie 784 das Jagen lernte, selbst Junge bekam und trotz verlorener GPS-Daten später wieder aufgefunden wurde. Die Episode beschreibt Bedrohungen, Schutzmaßnahmen und die Bedeutung jedes einzelnen Geparden für den Arterhalt.

Zahlen & Fakten

784

Kennnummer des beobachteten Gepardenmädchens

12 Monate

Alter der Geparden beim Verschwinden ihrer Mutter

18–24 Monate

Typische Dauer, die junge Geparden in Sambia bei der Mutter bleiben

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

6.500

Geschätzte Anzahl verbliebener Geparden (im gesprochenen Text genannt)

1/3

Anteil der Gepardenbabys, die das erste Lebensstadium im Durchschnitt überleben

50 Meter

Distanz, die Anna zurücklegte und dabei ihren Rucksack vergaß, worauf 784 neugierig reagierte

3 Jahre

Zeitpunkt, zu dem Halsbanddaten zeigten, dass 784 Junge bekommen hatte (etwa drei Jahre nach Geburt)

1,5 Jahre

Zeitspanne bis zur zufälligen Wiederentdeckung von 784 nach Signalverlust

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Die Geschichte von 784 und der Verlust der Mutter · ab 02:01
Vertiefung: Tracking, Beobachtung und Lernprozesse junger Geparden · ab 02:47
Fazit und Ausblick: Überleben, Nachwuchs und Bedeutung für den Artenschutz · ab 26:39

Wer spricht

J
Jenny von SperberHOST

Jenny von Sperber ist die recherchierende Kollegin, die den Beitrag vorbereitet hat. Sie stellt die Analyse der Mumien vor, erläutert bioarchäologische Methoden und interpretiert die Knochenbefunde im Hinblick auf Muskelentwicklung, Waffenbenutzung und medizinische Versorgung.

Alle Auftritte von Jenny von Sperber
A
Anna KasslerGAST

Biologin beim Zambian Carnivore Program; sie betreute 784, setzte Senderhalsbänder ein und dokumentierte Verhalten, Jagdlernen und Überlebensstrategien junger Geparden als Teil von Naturschutzmaßnahmen in Ljua.

Alle Auftritte von Anna Kassler
J
Jörg MelzheimerGAST

Gepardenforscher am Leibniz‑Institut für Zoo‑ und Wildtierforschung in Berlin; im Beitrag erläutert er, wie Geparden Treffpunkte wie Bäume nutzen, um Paarungs‑ und Sozialkontakte herzustellen und welche Bedeutung großer Streifgebiete für die Fortpflanzung hat.

Alle Auftritte von Jörg Melzheimer
D
Dan SmithGAST

Wildtierbiologe, der lange als Projektleiter in Ljua tätig war; er legte 784 das Senderhalsband an, beobachtete die jungen Tiere vor Ort und untersuchte, wie Jungtiere beim Auswildern Unterstützung benötigen.

Alle Auftritte von Dan Smith
K
Kings ChimungoGAST

Mitarbeiter des Zambia Carnivore Program; aufgewachsen in einem anderen Teil Zambias, arbeitet er vor Ort mit Gemeinden, beobachtet Geparden (u. a. die erste erfolgreiche Antilopenjagd von 784) und versucht, lokale Einstellung hin zum Schutz der Tiere zu verändern.

Alle Auftritte von Kings Chimungo

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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