IQ – Wissenschaft und Forschung
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Wilde Tiere in der Stadt - Warum sie immer mutiger werden

4. Juni 2026 · 10 Min.

Wildtiere in städtischen Räumen werden mutiger und risikofreudiger als ihre Artgenossen auf dem Land, weil sie weniger Bedrohung durch Menschen wahrnehmen und von besseren Nahrungsquellen profitieren.

Eine umfassende Metastudie aus Frankreich und den USA hat Verhaltensunterschiede von Wildtieren in Städten versus auf dem Land untersucht. Die Forschenden analysierten Daten aus 81 Studien zu Säugetieren, Amphibien, Reptilien, Insekten und Vögeln weltweit. Das zentrale Ergebnis: Stadttiere verhalten sich deutlich weniger schreckhaft, gehen mehr Risiken ein und sind erkundungsfreudiger als Landbewohner ihrer Art. Dies liegt nicht an genetischen Veränderungen, sondern an individueller Lernfähigkeit – Tiere beobachten, dass Menschen ungefährlich sind, und passen ihr Verhalten an.

Themen & Erkenntnisse

Die Metastudie und ihre Erkenntnisse · ab 00:46
Nahrung und Lebensraum als Motivatoren · ab 04:13
Konsequenzen und Stadtplanung · ab 08:36

Wer spricht

S
Stefan GeyerHOST

Wissenschaftsjournalist beim Bayerischen Rundfunk; moderiert den Wissenschaftspodcast »IQ« mit Beiträgen zu Gesundheitsthemen, Stadtökologie und aktueller naturwissenschaftlicher Forschung.

Alle Auftritte von Stefan Geyer →
V
Veronika BräseGAST

Redakteurin des IQ-Teams, die die Metastudie zu Verhaltensanpassungen von Wildtieren in Städten recherchiert und analysiert hat

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