Irgendwas mit Energie – der energate-Podcast
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Nachgefragt bei Gerhard Radtke - Was bringt der Smart Meter light?

15. Juli 2026 · 42 Min.

Gerhard Radtke erklärt, dass ein pragmatisches "Smart Meter light" – eine weniger komplexe, nur abrechnungsrelevante Kommunikationslösung für elektronische Zähler – die Verbreitung fernablesbarer Zähler deutlich beschleunigen kann, ohne das bestehende Smart-Meter-Gateway-System zu ersetzen.

Im Gespräch mit Host Christian Seelos skizziert Gerhard Radtke die historische Entwicklung des Smart Meterings in Deutschland, von frühen Modellprojekten bis zum aktuellen Gesetzesstand. Radtke erläutert die technische Idee von "Smart Meter light": einfache, sichere Fernablesung für Abrechnungszwecke, getrennt von Steuerungsfunktionen. Er argumentiert, dass diese Option den Rollout beschleunigen, viele Prozesse vereinfachen und die EU-Ziele erreichbar machen kann, ohne das komplexe IMS/Gateway-System obsolet zu machen.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Vorstellung und historische Einordnung · ab 00:18: Radtkes Werdegang und frühe Smart‑Meter‑Projekte (Mühlheim, e‑Energy) sowie der spätere Rückbau werden erklärt.
Konzept und Technik von "Smart Meter light" · ab 11:31: Technisch einfache, nur abrechnungsorientierte Kommunikationslösungen für Zähler sollen flächendeckende Fernablesung ermöglichen.
Nutzen, politische Diskussion und Ausblick · ab 26:49: Nutzen für Abrechnung/Prozesse, politische Kontroverse um Smart Meter light und Erwartung einer Gesetzesnovelle werden erörtert.

Wer spricht

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Gerhard RadtkeGAST

Einer der Initiatoren der Initiative Simplify Smart Metering. Gelernter Elektriker (VEW), Studium der Elektrotechnik, tätig in der Zähl‑ und Messtechnik (u.a. RWE) bis 2019; maßgeblich beteiligt an frühen Smart‑Meter‑Projekten wie dem Mühlheim‑Pilotprojekt und engagiert in technischen Lösungen zur Beschleunigung des Rollouts.

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