Jung & Naiv
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#840 - Yisreal Medad, jüdischer Siedler in der illegal besetzten Westbank

24. Juli 2026 · 55 Min.

Israel Medad diskutiert aus Sicht eines in Shiloh lebenden ehemaligen Knesset-Mitarbeiters und Kolumnisten die Legitimität jüdischer Siedlungen, die Sicherheitslage nach dem 7. Oktober und seine politischen Vorstellungen für den Umgang mit Palästinensern.

Israel Medad stellt seine persönliche Geschichte und die Entwicklung der Siedlung Shiloh vor, beschreibt veränderte Sicherheitsgefühle nach dem 7. Oktober 2023 und rechtfertigt Siedlerpräsenz historisch und politisch. Er erkennt Probleme wie Gewalt durch einige Siedler an, betont aber auch wiederholte Angriffe auf Juden und plädiert für langsame Integration oder Autonomie statt eines neuen palästinensischen Staates. Völkerrechtliche Einwände (ICJ-Meinung) weist er zurück und verweist auf historische Verträge wie San Remo und Mandatsentscheidungen.

Themen & Erkenntnisse

Vorstellung, Shiloh und lokale Entwicklung · ab 01:22: Vorstellung von Israel Medad und Beschreibung der Entwicklung, Infrastruktur und Zugangsregelungen der Siedlung Shiloh.
Sicherheitslage, Gewalt und Beziehung zu Palästinensern · ab 05:41: Analyse der verschärften Sicherheitslage, wechselseitiger Gewalt und Versäumnisse von Armee und Polizei im Westjordanland.
Politik, mögliche Lösungen und völkerrechtliche Streitpunkte · ab 20:16: Ablehnung eines neuen palästinensischen Staates, Vorschläge zu Integration/Autonomie und Diskussion über Rechtsansprüche und ICJ-Kritik.

Wer spricht

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Israel MedadGAST

Geboren in den USA; zog 1970 nach Israel, lebt seit 1981 in Shiloh. Er ist im Ruhestand, engagiert sich freiwillig in Jerusalem, schreibt politische Kolumnen (u. a. für die Jerusalem Post) und sieht sich als Kenner zionistischer Geschichte mit zwei Abschlüssen in Politikwissenschaft.

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