Ohne wirksames internationales Handeln gegen Besatzung, Siedlungsausbau und Menschenrechtsverletzungen bleibt die palästinensische Selbstbestimmung blockiert; konkrete Maßnahmen wie Sanktionen, Kennzeichnung/Verbot von Siedlungsprodukten und politische Anerkennung müssten folgen.
Der Gast schildert persönliche Erfahrungen als christlich-palästinensischer Politikwissenschaftler aus Bethlehem, erklärt, wie die israelische Besatzung Alltag, Rechte und Bewegung einschränkt, und kritisiert das Versagen internationaler Politik. Er betont Dokumentation von Verbrechen, die Rolle internationaler Institutionen und den Wandel der öffentlichen Meinung, kritisiert Deutschlands Zurückhaltung gegenüber Sanktionen und fordert konkrete Maßnahmen gegen Siedlungen und zur Durchsetzung von Rechten.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJavier AbouidGAST
Palästinensischer Politikwissenschaftler und Berater. Im Interview gibt er an, als Christ aus Bethlehem in Chile geboren zu sein, einen BA in Politikwissenschaft sowie ein MBA abgeschlossen zu haben, nach der Nakba verwurzelte Familienverhältnisse zu haben, als Berater des palästinensischen Verhandlungsteams gearbeitet und zwölf Jahre benötigt zu haben, um seine palästinensische ID nach der Rückkehr zu erhalten.
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