
Jason Stanley erklärt, wie Autokraten Nostalgie und Angst instrumentalisieren, um Geschichte umzudeuten und Minderheiten zu Sündenböcken zu machen.
In einem Gespräch mit Katharina Briarley erklärt Jason Stanley, wie autokratische und faschistische Bewegungen reale Probleme in eine einfache, nostalgische Erzählung verwandeln, historische Perspektiven ausblenden und Minderheiten als Sündenböcke darstellen. Er nennt Institutionen wie Schulen und Museen als Orte, an denen Geschichte umgedeutet wird, und plädiert für kritisches Zuhören gegenüber den Betroffenen. Die Folge enthält zudem mehrere kurze Kulturberichte zu Musik, Chorprojekten, Skatekultur und Tanztheater.
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Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKatharina BriarleyHOST
Moderatorin der Sendung «Kultur Kompakt» beim SRF; führt durch die Folge und leitet die Beiträge an.
Alle Auftritte von Katharina Briarley →JJason StanleyGAST
US-Philosoph, forscht zur Theorie und Praxis des Faschismus und ist Autor des Buches 'Gefälschte Geschichte'. Im Gespräch erläutert er Mechanismen der Geschichtsfälschung, verweist auf aktuelle Beispiele (u. a. Maßnahmen unter der Trump-Administration) und bringt persönliche Bezüge zur deutschen Erinnerungskultur ein; Familienmitglieder flohen vor dem Nationalsozialismus, sein Vater sei 1939 aus Berlin geflohen.
Alle Auftritte von Jason Stanley →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.